Drei Schweizer punkten in einem Spiel

NHL ⋅ Der 3:2-Heimsieg nach Verlängerung der Vancouver Canucks gegen die Arizona Coyotes bringt aus der Sicht der Schweizer NHL-Spieler etwas Seltenes. Alle drei Schweizer der Canucks tragen Punkte bei.

Aktualisiert: 
10.03.2016, 07:44

Nach einem torlosen ersten Drittel gerieten die Canucks bis zur 28. Minute 0:2 in Rückstand. Noch im mittleren Abschnitt jedoch waren die Schweizer an vorderster Front daran beteiligt, dass die Kanadier mit unentschiedenem Spielstand ins letzte Drittel und danach auch in die Verlängerung gehen konnten.

Zuerst gab Verteidiger Yannick Weber das Zuspiel, das der tschechische Stürmer Radim Vrbata zum Anschlusstor nutzte. In der 38. Minute beklatschten die Zuschauer sogar eine erfolgreiche Schweizer Koproduktion. Stürmer Sven Bärtschi war einer der Assistenten beim zweiten Saisontor von Verteidiger Luca Sbisa. Der Zuger hatte seit dem 27. Oktober letzten Jahres 30 Spiele lang nicht mehr getroffen.

Die Canucks siegten schliesslich in der 2. Minute der Verlängerung dank einem Tor des Finnen Markus Granlund. Die Coyotes sind derzeit grundsätzlich ein eher dankbarer Gegner. Sie verloren neun der letzten zehn Spiele sowie die letzten neun Auswärtsspiele.

Im Unterschied zu Sbisa, Weber und Bärtschi erlebte Roman Josi mit den Nashville Predators keinen erfreulichen Abend. Der Berner Verteidiger blieb im Match bei den Calgary Flames ohne Skorerpunkt, zudem verlor sein Team 2:3 nach Verlängerung. Bei Calgary war Goalie Jonas Hiller nur Ersatz. (sda)


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