Neue Luzerner Zeitung Online

Rücktritt von David Aebischer

EISHOCKEY ⋅ Torhüter David Aebischer beendet im Alter von knapp 37 Jahren seine Karriere. Der Freiburger war 2001 der erste Schweizer, der in der NHL den Stanley Cup gewann.

Aebischer war in Nordamerika ein Pionier des Schweizer Eishockeys. Nach nur einer Saison und zehn Partien in der Nationalliga A bei Fribourg-Gottéron wechselte er 1997 in die unteren Ligen und biss sich durch, bis er einen Platz in der NHL gefunden hatte. In seiner ersten Saison bei den Colorado Avalanche gewann Aebischer als Ersatz von Stammgoalie Patrick Roy gleich den Stanley Cup. Nach Roys Rücktritt 2003 stieg der Schweizer zur Nummer 1 auf und überzeugte. "In dieser Saison spielte ich das beste Hockey meiner Karriere", erinnert sich Aebischer in einem Interview mit den "Freiburger Nachrichten", in dem er seinen Rücktritt bekanntgab.

Danach folgte der Lockout - und ein Bruch in der Karriere des Freiburgers. Er musste 2006 von Colorado zu den Montreal Canadiens und später zu den Phoenix Coyotes wechseln. Insgesamt bestritt Aebischer in der besten Liga der Welt 227 Spiele. Nach der Rückkehr in die Schweiz konnte er in vier Saisons bei Lugano nicht mehr an frühere Grosstaten anknüpfen. Die letzten beiden Jahre spielte der am 7. Februar 37-jährig werdende Goalie bei den Rapperswil-Jona Lakers. Nach einem Kreuzbandriss während den Playoffs fand Aebischer keinen Klub mehr, ein letzter Versuch in der NLB bei Hockey Thurgau endete im Herbst nach fünf Spielen.

Auch im Nationalteam feierte Aebischer vor allem zu Beginn einige Erfolge. 1998 gewann er an der U20-WM die Bronzemedaille, die folgende Heim-A-WM unter Ralph Krueger beendete er mit der Schweiz auf dem vierten Platz. Insgesamt kam der gelernte Heizungsmonteur auf 65 Länderspiele. Seine Zukunft stellt sich der zweifache Familienvater im Eishockey vor. Im Vordergrund steht für den zweifachen Familienvater eine Anstellung als Goalie-Trainer. (Si)

Login


 
Diskutieren Sie mit
Die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie zwischen 7 und 19 Uhr frei. Sie behält sich vor, Beiträge, die die Spielregeln zur Kommentarfunktion verletzen, nicht zu publizieren oder zu kürzen. Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen. Leserkommentare können vollständig oder auszugsweise in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben publiziert werden.


Die Kommentarfunktion steht für diesen Artikel nicht mehr zur Verfügung. Entweder ist der Diskussionszeitraum abgelaufen oder die Diskussion zu diesem Thema wird in einem separaten Forum weitergeführt. Siehe www.luzernerzeitung.ch/forum

Anzeige:

Euro 2016 Live

Anzeige:

Anzeige:

Mehr Service: Auch in den Ferien

osc_sommer

Newsletter zur Region? Hier bestellen

Newsletter

zugerpresse.ch Jeden Mittwoch Neu

Zugerpresse

Leser-Empfehlungen auf Facebook