Die Fans sind voll des Lobes

EVZ ⋅ Die Zuger mussten sich am Montagabend auf dem Eis Meister Bern klar geschlagen geben. Trotzdem sind ihre Unterstützer stolz auf sie.
19. April 2017, 05:00

Der Traum vom Meistertitel ist ausgeträumt. Der EVZ musste sich am Montagabend Bern geschlagen und damit mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben (wir berichteten). Trotz dieser Niederlage mögen die Zuger Fans nicht Trübsal blasen. «Die Freude überwiegt», sagt Komiker und Kabarettist Marco Rima. Der Vizemeistertitel sei ein tolles Geschenk an das 50-Jahr-Jubiläum des Vereins. «Dass der EVZ ausserdem nach so vielen Jahren nun endlich wieder einmal im Final spielen konnte, freut mich einfach, trotz dieses Ausgangs», betont Rima, der, wie er selbst sagt, den EVZ in den vergangenen 50 Jahren stets verfolgt hat.

Natürlich sei es schade, dass es so zu Ende gegangen sei, findet Tele-1-Moderatorin Fabienne Bamert. Die Oberägererin war beim letzten Spiel hautnah dabei. «Ich habe gearbeitet und musste nach dem Aus die Spieler interviewen. Das hat schon geschmerzt», erzählt sie. Der EVZ könne dennoch stolz auf seine Leistung sein. «Die Mannschaft war in Topform, sie war so stark, wie seit Jahren nicht. Es war eine super Saison.»

Nah dran war auch Finanz­direktor Heinz Tännler. Er habe sich alle Finalheimspiele im Stadion angesehen. «Ich bedaure selbstverständlich den Ausgang. Die Freude darüber, dass die Mannschaft es in den Final geschafft hat, ist aber immer noch gross.» Bern sei zum Schluss die solidere und stabilere Mannschaft gewesen. «Die Zuger waren am Ende etwas saft- und kraftlos.»

Ein grosses Lob für den «nie erlahmenden Kampfgeist der Zuger», spricht Frau Landammann Manuela Weichelt der Mannschaft aus. «Sie haben bis zum Schluss unglücklich gekämpft.» Ausserdem seien die Fans wirklich «meisterhaft» gewesen.

Freude an der Mannschaft, und genauso an den Fans hatte Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller. «Das Highlight war das Spiel vier. Da haben das Team und die Zuger gezeigt, was sie drauf haben. Das war eine vorgezogene Vizemeisterfeier.» Dass es für den Meistertitel nicht gereicht habe, sei bedauerlich. Die gute Laune überwiege aber. «Zug hat sich von seiner besten Seite gezeigt.»

Hoffnung für die nächste Saison

Von einer «grossartigen Saison» spricht Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank. «Das Hockey­fieber war nicht nur bei uns als langjährige Generalsponsorin, sondern in der gesamten Region spürbar.» Das Team habe eine tolle Mannschaftsleistung erbracht. «Da kann man nur noch sagen: weiter so!»

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch


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