Damien Brunner ist ein Thema beim EV Zug

EISHOCKEY ⋅ Damien Brunner ist noch immer ohne neuen Arbeitgeber in der NHL. Nun könnte sich der Goalgetter – zumindest temporär – dem EV Zug anschliessen.

Am 5. Juli öffnete in der NHL die Transferbörse. Seither wurden Verträge in der Gesamtsumme von gegen einer Milliarde Dollar abgeschlossen. Vom gigantischen Kuchen nichts abgekriegt hat bisher Damien Brunner (27). Der beste Schweizer Stürmer aller Zeiten befindet sich noch immer auf dem Markt. Das ist überraschend – und für Brunner frustrierend. Für die Detroit Red Wings hatte er im Frühjahr nach dem Lockout in 44 Spielen 26 Punkte produziert und dabei seine NHL-Tauglichkeit unter Beweis gestellt.

Brunner könnte noch immer für die Red Wings spielen, eine entsprechende Offerte hatte er im Juni jedoch abgelehnt. Inzwischen sind die Plätze bei praktisch jeder der 30 NHL-Organisationen besetzt, und Brunner läuft die Zeit davon. Am 1. Oktober beginnt in Übersee die neue Saison, bereits in einer Woche starten in manchen Teams die Vorbereitungscamps.

Es kann nun durchaus sein, dass er abermals im EVZ-Dress aufläuft. Der Zuger Sportchef Jakub Horak (39) sagt: «Wir planen nicht mit Brunner. Aber wir würden ihn natürlich mit Handkuss nehmen.» Denkbar wäre eine Vereinbarung von Spiel zu Spiel, aus welcher Brunner jederzeit aussteigen kann. Doch was, wenn Bern, Lugano oder Fribourg dem Torphänomen ebenfalls ein Angebot machen? Zu womöglich gar besseren Konditionen? Beim EVZ geht man davon aus, dass man gegen solche Eventualitäten vertraglich abgesichert ist.

 


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