EV Zug nach Heimsieg Leader

ZUG - SERVETTE 2:0 ⋅ Der EV Zug übernimmt die Tabellenführung mit einem 2:0-Erfolg über Servette. Die Innerschweizer feiern gegen die Genfer den zehnten Sieg hintereinander.
07. Oktober 2017, 22:28

Die Partie war umkämpft. Servette schoss öfter aufs Tor als Zug (33:24). Die Zuger erarbeiteten sich indessen die klareren Torchancen. Fouls wiesen Servette am Ende den Weg in die Niederlage. Beim 1:0 von Garrett Roe, dem Zuger Topskorer, sassen die Servettiens Adam Hasani und Jonathan Mercier auf der Strafbank. Beim 2:0 sieben Minuten vor Schluss verwertete Viktor Stalberg einen Penalty, den Mercier verschuldet hatte.

Als beste Akteure auf dem Eis erwiesen sich die Goalies. Robert Mayer spielte in seinem erst zweiten Saisonspiel von Anfang an für Servette (nach Verletzung) trotz der Niederlage stark. Der EVZ-Keeper Tobias Stephan kam mit 33 Paraden zum zweiten Shutout in dieser Saison.

Zu denken muss Genf die Offensive geben. An diesem Wochenende gelang Servette weder am Freitag gegen Lugano (0:4) noch am Samstag in der Innerschweiz ein Tor. Inklusive der 2:5-Niederlage in Freiburg warten die Genfer seit über 135 Minuten auf einen Torerfolg.

Zug - Genève-Servette 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

7061 Zuschauer. - SR Koch/Schukies (SUI/GER), Fluri/Kaderli. - Tore: 24. Roe (Diaz/Ausschlüsse Hasani, Mercier) 1:0. 54. Stalberg 2:0 (Penalty). - Strafen: 6mal 2 Minuten plus Spieldauer (Morant) gegen Zug, 6mal 2 plus 5 Minuten (Almond) plus 10 Minuten (Gerbe) plus Spieldauer (Almond) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Roe; Simek.

Zug: Stephan; Morant, Grossmann; Diaz, Geisser; Helbling, Schlumpf; Stadler; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, McIntyre, Suri; Klingberg, Kast, Senteler; Schnyder, Diem, Haberstich; Zehnder.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Jacquemet, Tömmernes; Loeffel, Bezina; Mercier; Schweri, Richard, Simek; Wick, Hasani, Riat; Gerbe, Almond, Rod; Traber, Heinimann, Impose; Holdener.

Bemerkungen: Zug ohne Alatalo und Fohrler, Genève-Servette ohne Spaling, Romy, Rubin, Descloux, Petschenig und Leonelli (alle verletzt). - Timeout Genève-Servette (58.). (sda)


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