Die Gebrüder von Arx müssen gehen

NATIONALLIGA A ⋅ Der HC Davos bietet Reto und Jan von Arx keine Vertragsverlängerung als Spieler mehr an. Somit ist klar, was sich bereits abgezeichnet hat.

20 Jahre nach dem Wechsel aus Langnau ins Bündnerland bieten sich Reto von Arx (39) und Jan von Arx (38) nun zwei Möglichkeiten. Entweder suchen und finden sie im Unterland einen neuen Verein, oder sie beenden gegen ihren eigentlichen Wunsch ihre Karrieren. In anderen Funktionen (beispielsweise als Nachwuchstrainer) wären die Gebrüder von Arx im HCD durchaus weiter gefragt.

Dass es trotz neuer Verhandlungen im Januar mit Reto von Arx zu keinem Ergebnis kam, lag primär daran, dass RvA Vertragsverlängerungen sowohl für sich wie für seinen Bruder angestrebt hatte. Dass sich Reto von Arx in seinem 1000. Meisterschaftsspiel an der Schulter verletzte und während der entscheidenden Meisterschaftsphase anderthalb Monate lang pausieren muss, hat seine ohnehin schwierige Verhandlungsposition weiter geschwächt.

Das offizielle Ende der Gespräche um eine Vertragsverlängerung zwei Wochen vor Beginn der Playoffs überrascht nicht. Gaudenz Domenig, der Präsident des HC Davos, wollte vor den Playoffs für klare Verhältnisse sorgen. Es darf erwartet werden, dass auch die Vertragssituation mit Trainer Arno Del Curto noch vor Beginn der Playoffs definitiv geklärt wird. Erwartet wird hier eine mehrjährige Vertragsverlängerung. (Si)


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