Lugano verkürzt auf 1:2

LUGANO-SERVETTE 2:0 ⋅ Die Hoffnungen in Lugano, erstmals seit 2006 wieder eine Playoff-Serie zu gewinnen, sind zurückgekehrt. Die Tessiner gewinnen Spiel 3 gegen Genève-Servette 2:0 und verkürzen in der Serie auf 1:2.

In den ersten beiden Vergleichen hatte Lugano keinen Powerplay-Treffer erzielt und die beiden schwedischen Topskorer Fredrik Pettersson und Linus Klasen waren ohne Torerfolg geblieben. Im dritten Spiel änderte beides - und prompt ging Lugano als Sieger hervor. Es war Klasen, der nach knapp 16 Minuten in Überzahl mit einem Weitschuss den verdienten Führungstreffer schoss. Servettes Keeper Robert Mayer, der nach seiner abgesessenen Spielsperre wieder im Tor stand, war die Sicht verdeckt.

Sechs Minuten vor dem Ende traf Klasen zudem noch den Pfosten. Beinahe hätte nicht nur Klasen, sondern auch Pettersson seinen ersten Treffer in diesen Playoffs erzielt. Doch Mayer konnte seinen Schuss in der 36. Minute gerade noch festhalten. Der Puck blieb zwischen Schoner und Pfosten auf der Linie "kleben". Die Entscheidung fiel erst in der zweitletzten Minute, als Sébastien Reuille mit einem Schuss ins von Mayer bereits verlassene Genfer Tor traf.

Der 21. Saisontreffer Klasens wies Lugano bereits den Weg zum ersten Sieg gegen Servette in dieser Saison nach 60 Minuten und zur Rückkehr in die Serie. Die Genfer fanden zwar ab dem zweiten Abschnitt etwas besser in die Partie, im Vergleich zu den ersten Spielen gaben sie in der eigenen Zone aber zu viele Scheiben preis. Lugano ist vorzuwerfen, dass es von den ungewohnt vielen Fehlern nicht profitierte. Und so blieb es bis zu Reuilles Treffer umstritten und spannend. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Servette gut zehn Minuten vor dem Ende, als Daniel Vukovic nach einem Abpraller von Daniel Manzato das leere Tor nicht traf.

Lugano - Genève-Servette 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

5822 Zuschauer. - SR Massy/Vinnerborg, Fluri/Kaderli. - Tore: 16. Klasen (Andersson, Filppula/Ausschluss Picard) 1:0. 59. Reuille 2:0 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Simek) gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Pettersson; D'Agostini.

Lugano: Manzato; Ulmer, Vauclair; Andersson, Hirschi; Chiesa, Kienzle; Maurer, Kparghai; Pettersson, Filppula, Klasen; Simek, McLean, Bertaggia; Kostner, Sannitz, Reuille; Walker, Steinmann, Fazzini.

Genève-Servette: Mayer; Antonietti, Mercier; Loeffel, Bezina; Vukovic, Iglesias; Trutmann; D'Agostini, Tom Pyatt, Almond; Rubin, Kast, Rod; Jacquemet, Picard, Taylor Pyatt; Douay, Rivera, Gerber; Impose.

Bemerkungen: Lugano ohne Brunner (verletzt) und Paakkolanvaara (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Wick (gesperrt), Lombardi, Marti, Ranger, Dupertuis, Romy und Bays (alle verletzt). Ulmer verletzt ausgeschieden (12.). Pfostenschüsse McLean (32.) und Klasen (54.). Timeout Lugano (56.). Genève-Servette von 58:02 bis 58:21 und ab 58:42 ohne Torhüter. (Si)


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