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EVZ-Zuschauerrekord 6486 Fans im Schnitt

NATIONAL LEAGUE A ⋅ Die abgelaufene Qualifikation beschert der NLA mit über 2,1 Millionen Fans einen neuen Zuschauerrekord. Zu den 25 Heimspielen kamen mehr Fans in die Bossard-Arena als in der letzten Saison.

1620157 Fans kamen in der abgelaufenen Qualifikationsrunde in die Bossard-Arena. Das entspricht einem Schnitt von 6486 Fans, 120 mehr als noch im vergangenen Jahr. Das entspricht einer Auslastung von 92 Prozent. Der EVZ hat damit einen Zuschauerrekord seit Eröffnung der Bossard-Arena.

Die Schweizer Liga knackt erstmals die Marke von durchschnittlich 7000 Zuschauern pro Partie. Seit der Einführung des aktuellen Modus mit 50 Partien pro Team in der Saison 2007/08 steigen die Zahlen fast in jedem Jahr. Erst zweimal in den neun Spielzeiten seither musste die Liga ein (kleines) Minus verkraften - so zuletzt vor Jahresfrist. 2015/16 ist die Wende mit einem Plus von fast vier Prozent wieder gelungen.

Effektiv erschienen pro Spiel im Durchschnitt 264 zusätzliche Zuschauer, so dass die NLA zum ersten Mal in ihrer Geschichte die "magische" Marke von durchschnittlich 7000 Zuschauern pro Partie überschritt. Zum dritten Mal in Folge bedeutet dies eine Besucherzahl von insgesamt mehr als zwei Millionen.

Den grössten Anstieg verzeichnete der EHC Biel. Der Umzug in die neue Arena hatte zur Folge, dass die Seeländer 1220 Fans pro Spiel (!) mehr anzogen als im Vorjahr. Einen klar höheren Zuschauerschnitt weisen auch die SCL Tigers im Vergleich mit den Rapperswil-Jona Lakers auf. Die Emmentaler zogen durchschnittlich 5868 Zuschauer an und damit fast 1600 mehr als die Lakers in der Saison 2014/15 (4276).

Der klar höhere Schnitt in Biel und der Aufstieg der SCL Tigers sind die zwei Hauptgründe für den grösseren Zuspruch. Deutlich mehr Zuschauer als im Vorjahr konnten auch die ZSC Lions (+487 pro Spiel) begrüssen. Neben Zug verzeichneten zudem Lugano (+224), Ambri-Piotta (+144) und Davos (+59) ein Plus.

Das grösste Minus (-472 pro Spiel) mussten die Kloten Flyers hinnehmen. Die Fans goutierten offensichtlich die Massnahme der neuen Besitzer nicht, dass die Playoff-Partien nicht mehr im Abonnement enthalten sind.

Der unumstrittene Ligakrösus bei den Zuschauern bleibt der SC Bern. Die Berner zogen diese Saison durchschnittlich 16'145 Fans an. Trotz der mehr als bescheidenen Leistungen und der nur knapp geschafften Playoff-Qualifikation verlor der SCB im Durchschnitt nur 19 Zuschauer pro Spiel. Einmal mehr werden die Berner damit der Eishockey-Klub mit den höchsten Zuschauerzahlen ausserhalb Nordamerikas sein. Mit dem Durchschnitt von über 7000 Zuschauern pro Partie verteidigt die NLA ihre Top-Position in Europa. (sda)

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