Operativer Gewinn für den FC Luzern

FUSSBALL ⋅ Die 11. ordentliche Generalversammlung der FC Luzern-Innerschweiz AG fand am Mittwochabend in der Swissporarena statt. Aus den Transfers von Lezcano und Freuler resultiert ein Gewinn.

01. Dezember 2016, 09:56

Da der FCL heuer entschied, dass sein Geschäftsjahr künftig nicht mehr über ein Kalenderjahr, sondern über die Dauer der Fussballsaison geht, konnte bloss ein Halbjahresabschluss präsentiert werden. Dieser bezieht sich auf die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016.

Der FCL wies einen operativen Gewinn von 40'864 Franken aus. Für das positive Ergebnis sorgten die Verkäufe der Spieler Dario Lezcano (Ingolstadt) und Remo Freuler (Bergamo). Diese Transfers brachten über 4 Millionen Franken ein. Weil die Spieler beim Wechsel nach Luzern fremdfinanziert worden waren und den Ex-Klubs Thun und Winterthur ein Teil des Transfererlöses zustand, sind dem FCL netto nur 1,3 Millionen geblieben.

Transfererlös aus Lezcano/Freuler bleibt beim FCL

Rund 2,7 Millionen Franken des Transfererlöses flossen in sogenannt «FCL-nahe Kreise». Der anwesende Verwaltungsrat der Holding, Josef Bieri, stellte an der GV klar: «Dieser Betrag ist in der Organisation geblieben.» Bekanntlich hat die Holding in den letzten drei Jahren das strukturelle Defizit des FCL von rund 2 Millionen Franken übernommen. Auch jetzt haben die Investoren Sanierungsbeiträge in dieser Höhe bereitgestellt. (dw)


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