Alex Frei: «Aber ja, es war ein Burnout»

FUSSBALL ⋅ In einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende» spricht Alex Frei offen über seine Zeit als Sportchef beim FC Luzern. Und er sagt, dass er niemals mehr in dieser Funktion arbeiten werde.
09. September 2017, 12:08

Der ehemalige FCL-Sportchef Alex Frei, 38, sagt in einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende», dass er kategorische ausschliessen könne, je wieder als Sportchef zu arbeiten.  Die Themen, mit denen man sich rumschlage, seien nicht die seinen. «Da habe ich irgendwann resigniert und mit der Gesundheit bezahlt.»

Er habe es zwar nie diagnostizieren lassen, antwortet Frei auf die Frage, ob er denn ein Burnout gehabt habe. «Aber  ja, es war ein Burnout.» Spätestens, wenn man zweimal in der Woche irgendwo auf einer Raststätte anhalten und zweieinhalb Stunden schlafen müsse, wisse man, dass fünf vor zwölf vorbei sei.

Trotz dieser negativen Erfahrungen bereut Frei sein Engagement beim FC Luzern nicht. «Ich würde es wieder gleich machen.» Denn die Chance sei enorm gross gewesen, zudem sei der FCL «eigentlich ein toller Verein mit grossem Potenzial».

 zim

 


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