Auch FCL-Kommunikationsleiter Anderhub muss gehen

FUSSBALL ⋅ Nach der Entlassung von CEO Marcel Kälin muss beim FC Luzern auch Kommunikationsleiter und Marketingchef Reto Anderhub gehen. Gerüchte wonach Anderhub wegen eines Abschiedsvideos Kälins gehen musste, verneint der FCL.
Aktualisiert: 
11.04.2018, 13:00
11. April 2018, 10:43

Es ist die nächste Entlassung beim FC Luzern: Der Leiter Kommunikation und Marketing Reto Anderhub muss gehen. Der 31-Jährige hatte den Job erst zum Jahreswechsel beim FC Luzern angetreten. Von Seiten des FC Luzern wird die Entlassung bestätigt.

Media- und Kommunikationsmanager Markus Krienbühl übernimmt den Job sicher bis Ende der laufenden Super-League-Saison. Danach werde es eine weitere Beurteilung der Situation innerhalb der Abteilung Marketing und Kommunikation geben. Zu den Gründen sagt er im Namen des FC Luzern: «Präsident Philipp Studhalter hat die Arbeit von Reto Anderhub, der in einem 80-Prozent-Pensum beim FCL angestellt war, einer Beurteilung unterzogen. Danach hat man sich zu diesem Schritt entschlossen.» 
 
Hatte Kälin-Video einen Einfluss?
Gerüchte zu Folge musste Anderhub gehen, da er Marcel Kälin in einem Abschiedsvideo auf der Website des FC Luzern zu Wort kommen liess. Das Video ist inzwischen nicht mehr online. Marcel Kälin wurde vor zwei Wochen als CEO des FC Luzern zum Rücktritt gedrängt. Krienbühl meint dazu: «Das Video Kälins hatte keinen Einfluss auf den Entscheid.»

Reto Anderhub stammt aus Hochdorf und ist Mitinhaber der Kommunikationsagentur Talfrisch. Er hatte Anfang Januar Thomas Ulrich ersetzt, der sich eine neue Herausforderung gesucht hatte. 


Raphael Gutzwiller


Anzeige: