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Ianu und Lezcano leiden beim Laktattest

FUSSBALL ⋅ Es war ein harter Freitagmorgen für Cristian Ianu und Dario Lezcano im Luzerner Trainingslager in Marbella: Die beiden Angreifer mussten den Laktattest machen. Nach den Steigerungsläufen waren Ianu und Lezcano völlig fertig. Konditionstrainer Christian Schmidt, ein harter Hund mit Humor, machte Sprüche.

Cristian Ianu (31) war völlig erschöpft, als er die Serie von Steigerungsläufen endlich hinter sich gebracht hatte. «Ich hätte fast erbrochen», sagte er zu Konditionstrainer Christian Schmidt. Der harte wie humorvolle Korse antwortete mit einem Augenzwinkern: «Die Franzosen pflegen zu sagen: Gut gekotzt ist halb gefrühstückt!» Kein schönes Bild, aber in einem Trainingslager, wo die Verbesserung der Kondition und der Kraft im Mittelpunkt steht, braucht es hin und wieder einen Spruch zur Aufheiterung der Spieler.

Natürlich kriegt auch Schmidt sein Fett ab. Dario Lezcano (24), der erst am Donnerstag zum Team in Marbella gestossen ist, zeigte kein Musikgehör für die Sprüche und vor allem für die harten Laufvorgaben des Franzosen. Der Paraguayer bezeichnete Schmidt unverblümt mit dem bekannten A-Wort. Aber auch das war selbstverständlich nicht tierisch ernst gemeint.

 

Impressionen aus dem Trainingslagers des FC Luzern in Marbella, Spanien.

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Ianu fühlt sich fit

Ianu meinte nach dem überstandenen Laktattest, der seinen Puls bis auf 189 Herzschläge pro Minute jagte: «Das war eine meiner härtesten Trainingseinheiten in letzter Zeit. Aber das gehört dazu, damit wir parat sind und in der Rückrunde den Abstieg verhindern können!» Der rumänische FCL-Rückkehrer scheint fit zu sein. Mittelstürmer Ianu: «Trotzdem ich sehr beissen musste, kann ich sagen, dass ich mit meiner läuferischen Leistung zufrieden bin.»

Daniel Wyrsch

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