FCL bringt Braunschweig auf den Hund

MARBELLA ⋅ Der FC Luzern gewinnt das zweite Testspiel im Rahmen des Camps in Südspanien gegen Eintracht Braunschweig 5:3 (2:0). Ein ungebetener Gast sorgte zudem auf dem Spielfeld für einige Lacher.

Erneut ragte die Innenverteidigung mit Rückkehrer Tomislav Puljic und seinem kroatischen Landsmann Kaja Rogulj aus dem Kollektiv der Innerschweizer heraus. Aber auch Dario Lezcano (1:0-Torschütze wie schon gegen Ingolstadt) und Doppeltorschütze Jahmir Hyka nach der Pause verdienten sich guten Noten.

Nachdem FCL-Trainer Markus Babbel zur zweiten Halbzeit bis auf Torhüter David Zibung neue Spieler aufs Feld geschickt hatte, bekundete die Abwehr deutlich mehr Probleme gegen den Tabellenvierten der 2. Bundesliga. Drei Gegentreffer und zwei Pfostenschüsse zeigen den Leistungsabfall der Defensive. Babbel verteidigte aber seine Verteidiger: «Es stimmt, wir waren nicht mehr so kompakt wie in der ersten Halbzeit, das hatte aber auch damit zu tun, dass unsere Mittelfeldspieler offensiver ausgerichtet waren.»

Mit der Gesamtleistung war Babbel nach dem zweiten Testspiel-Erfolg gegen einen Zweitbundesligisten (am Samstag hatte der FCL den Tabellenführer Ingolstadt mit 1:0 bezwungen) zufrieden. Vor allem die Einstellung gefiel dem Bayern: «Wir haben trotz der Müdigkeit den inneren Schweinehund überwunden. Klar konnten wir wegen der fehlenden Frische nicht alle Angriffe zu Ende spielen, aber wir haben mental dagegengehalten.»

Ein aufs Spielfeld laufender Strassenhund hatte in den Startminuten für die Belustigung der Zuschauer und einen zweiminütigen Unterbruch der Vorbereitungspartie gesorgt. Der Match fand in Los Barrios nur ungefähr 15 Kilometer von Gibraltar entfernt statt. Der Platz des örtlichen Drittligisten war durch die letzten Regenfälle aussergewöhnlich tief.

Daniel Wyrsch, Marbella

Impressionen aus dem Trainingslagers des FC Luzern in Marbella, Spanien.

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