Nur Konaté traf schneller als Sulejmani

FUSSBALL ⋅ Beim 4:1-Sieg der Young Boys gegen den FC Luzern erzielte Miralem Sulejmani nach 11,8 Sekunden das 1:0. Es war das zweitschnellste Tor in der Geschichte der Super League.
15. Mai 2017, 10:03

Schlechter kann man nicht in ein Spiel starten: Nach 11,8 Sekunden war FCL-Torhüter Jonas Omlin am Sonntag zum ersten Mal geschlagen. YB-Angreifer Miralem Sulejmani konnte das zweitschnellste Tor in der Geschichte der Super League erzielen, weil Hekuran Kryeziu im Mittelfeld Yoric Ravet vorbeilaufen liess und Christian Schneuwly zu weit weg vom Torschützen stand. Am Schluss stand es 4:1 für die Young Boys (Hier geht es zum Video).

In der Geschichte der Super League, die 2003 aus der Nationalliga A entstand, war einzig Sion-Stürmer Moussa Konaté schneller erfolgreich. Am 18. März 2015 traf er gegen St. Gallen bereits nach zehn Sekunden. (Hier geht es zum Video).

Puljic erzielt Eigentor nach 19 Sekunden

Im Schweizer Fernsehen sprach man am Sonntag hingegen vom drittschnellsten Liga-Tor. Philippe Guggisberg, Mediensprecher der Swiss Football League (SFL) klärt auf: «Es wurde noch ein Treffer der Challenge League mitgezählt.»

Die offizielle Rangliste sieht wie folgt aus:

  1. Moussa Konaté, Sion (18.03.15, Sion - St. Gallen 3:0), 10 Sekunden (Video).
  2. Miralem Sulejmani, YB (14.05.17, YB - Luzern 4:1), 11,8 Sekunden (Video).
  3. Mile Sterjovski, Basel (18.11.06, Basel - Sion 3:1), 13 Sekunden (Video).
  4. Pajtim Kasami, Bellinzona (13.05.10, St. Gallen - Bellinzona 1:2), 17 Sekunden.
  5. Tariq Chihab, Sion (31.10.09, Zürich - Sion 1:1), 18 Sekunden.

Das schnellste Eigentor der Geschichte geht übrigens auf das Konto eines FCL-Spielers. Tomislav Puljic lenkte am 2. März 2014 im Spiel gegen St. Gallen (1:1) eine Flanke von Roberto Rodriguez nach 19 Sekunden ins eigene Tor (Hier geht es zum Video).

jvf


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