Bayern München und Chelsea unter Druck

CHAMPIONS LEAGUE ⋅ Bayern München und Chelsea gehören zu jenen Vereinen, deren Erfolg über die Champions League gemessen wird. Für beide wäre es eine schiere Katastrophe, wenn sie in den Achtelfinals scheitern würden.

Chelsea ist im Hinspiel in Paris gegen Paris St-Germain mit dem 1:1 sehr gut weggekommen, am Mittwoch benötigen die Londoner eine klare Leistungssteigerung. José Mourinho will nach seinen Erfolgen mit Porto (2004) und Inter Mailand (2010) unbedingt als erster Trainer mit einem dritten Verein in der Königsklasse triumphieren, mit Chelsea. Die Londoner können viel Energie in die Champions League hineinstecken. In der Meisterschaft beträgt ihr Vorsprung auf Verfolger Manchester City acht Verlustpunkte.

Der PSG seinerseits zieht seine Hoffnung aus der guten Darbietung im Hinspiel, als einzig Chelseas Goalie, der Belgier Thibaut Courtois, einen möglicherweise klaren Sieg verhinderte. Vor einem Jahr waren die Pariser im Viertelfinal gegen Chelsea ausgeschieden. Die wohlhabenden Klubbesitzer aus Katar sollen für jeden PSG-Spieler eine Sonderprämie von 250'000 Euro ausgesetzt haben, falls die Mannschaft weiterkommt.

Resultatmässig ist die Ausgangslage für Bayern München nach dem 0:0 im Hinspiel noch heikler als für Chelsea. der ukrainische Vertreter Schachtjor Donzek könnte den Bayern mit einem einzigen Auswärtstor das Leben schwer machen.

"Wir wissen, was es geschlagen hat", sagt Bayerns renommierter Trainer Pep Guardiola. "Dieses Spiel ist für uns ein Final." Die Bayern sind in ihrer langen Europacup-Geschichte erst einmal nach einem 0:0 im Auswärtsspiel ausgeschieden. Das war 1981 gegen Liverpool in den Halbfinals des damaligen Meistercups. Das Rückspiel in München endete 1:1. In den übrigen fünf Fällen kamen die Bayern weiter. (Si)


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