Werder-Trainer Viktor Skripnik muss gehen

DEUTSCHLAND ⋅ Werder Bremen zieht bereits nach drei Ligaspielen die Reissleine. Nach dem schlechtesten Saisonstart seiner Geschichte trennt sich der Klub von Coach Viktor Skripnik.

Aktualisiert: 
18.09.2016, 10:27

Bremen hatte am Samstagabend beim 1:4 in Mönchengladbach die vierte Niederlage in dieser noch jungen Saison kassiert. Nach dem Ausscheiden im Cup beim Drittligisten Lotte folgten in der Bundesliga drei Spiele ohne Punkt bei einem Torverhältnis von 2:12. Für die nächsten zwei Partien soll der bisherige Nachwuchstrainer Alexander Nouri das Team betreuen.

"Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil uns nach der Leistung in Gladbach die Überzeugung fehlte, dass es in der bestehenden Konstellation möglich ist, zeitnah eine Wende zum Positiven herbeizuführen", teilte Werders Geschäftsführer Frank Baumann mit.

Skripnik hatte das Amt des Cheftrainers bei Werder Bremen im Oktober 2014 als Nachfolger von Robin Dutt übernommen. In der vergangenen Saison gelang dem viermaligen deutschen Meister unter der Leitung des Ukrainers am letzten Spieltag der Klassenerhalt.

Als Spieler gewann Skripnik mit Bremen einmal den Meistertitel (2004) sowie zweimal den deutschen Cup (1999, 2004). (sda)


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