"Wir haben unglaublich intensiv trainiert"

NATIONALTEAM ⋅ Einen Tag vor dem ersten WM-Testspiel am Freitag in Luzern gegen Jamaika bestätigte Nationalcoach Ottmar Hitzfeld das Forfait der beiden Offensivkräfte Mario Gavranovic und Tranquillo Barnetta.

  • Xherdan Shaqiri beim letzten öffentlichen Training am Sonntag, 1. Juni 2014.
  • Trainer Ottmar Hitzfeld spricht zu seinen Spielern.
  • Torhüter Roman Buerki beim letzten öffentlichen Training der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, am Sonntag, 1. Juni 2014.

In Weggis trainiert die Fussball-Nationalmannschaft der Schweiz für die Weltmeisterschaft in Brasilien. Impressionen aus Weggis.

Dass die beiden im Testspiel gegen Jamaika fehlen, hat für den weiteren Verlauf der WM-Vorbereitung indes nichts zu bedeuten. Ottmar Hitzfeld rechnet fest damit, dass sowohl Mario Gavranovic (Verletzung am Sprunggelenk) als auch Tranquillo Barnetta (Muskelfaserriss) am Freitag nächster Woche den Flieger nach Brasilien besteigen können. "Gavranovic beginnt jetzt dann wieder mit dem Lauftraining und sollte nächste Woche wieder mit dem Team trainieren können."

Noch besser sieht es für Barnetta aus. "Ich gehe davon aus, dass er am Wochenende wieder voll dabei ist", so Hitzfeld. Offenbar keine Probleme mehr hat Steve von Bergen. Der YB-Verteidiger verpasste das Training vom Mittwoch wegen Rückenbeschwerden, doch ist davon auszugehen, dass er in den Testspielen seinen Platz in der Innenverteidigung einnehmen kann.

Gegen Jamaika, das vom Deutschen Winnie Schäfer (ex Karlsruhe, VfB Stuttgart) trainiert wird, kann Hitzfeld eine erste Bestandesaufnahme machen über den Formstand der Mannschaft. "Wir haben in den vier Tagen in Weggis unglaublich intensiv trainiert. Der Konkurrenzkampf ist grösser als vor vier Jahren vor der WM in Südafrika." Damals habe er fast eine A- und B-Mannschaft gehabt, so Hitzfeld. "Diesmal werde ich vom einen zum anderen Testspiel ein paar Wechsel vornehmen."

Es ist damit zu rechnen, dass Hitzfeld im ersten Test gegen Jamaika zumindest zu Beginn die Stammformation nominiert, welche die Schweiz durch die WM-Qualifikation getragen hat. Das würde bedeuten, dass auf der Position hinter der Spitze (Josip Drmic) Granit Xhaka zum Einsatz gelangt. (Si)


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