Chelsea vor grossem Schritt Richtung Titel

AUSLÄNDISCHE LIGEN ⋅ Der sechste Meistertitel der Klubgeschichte und der zweite in drei Saison rückt für Chelsea langsam näher. Mit einem Sieg an Ostern bei Manchester United täten die Londoner einen grossen Schritt.
15. April 2017, 05:00

Leader Chelsea liegt sieben Runden vor Schluss der Premier League sieben Punkte vor dem ersten Verfolger Tottenham Hotspur. Im Old Trafford in Manchester haben die Blues jedoch in der Meisterschaft seit 2013 nicht mehr gewonnen.

Mit fünf Siegen aus den verbleibenden sieben Partien wäre Chelsea der Titel nicht mehr zu nehmen. Das Duell mit United ist das letzte mit einem Team aus den Top 6. "Um den Titel zu holen, müssen wir das tun, was wir in den vergangenen Monaten gemacht haben", sagte Chelseas belgischer Torhüter Thibaut Courtois. "Wir müssen ruhig bleiben, was auch immer passiert."

Tottenham könnte am Samstagnachmittag mit einem Heimsieg gegen Bournemouth Chelsea etwas unter Druck setzen. Aber fünf der letzten sechs Meisterschaftsspiele hat Chelsea gewonnen. In den bisherigen Saisonduellen mit Manchester United gab es zu Hause ein 4:0 in der Premier League und ein 1:0 im Cup-Viertelfinal.

United hat keiner der letzten neun Meisterschaftsspiele gegen Chelsea gewonnen. Die Red Devils sind zwar 21 Partien ungeschlagen, haben aber ein Unentschieden-Problem. 12 von 30 Partien endeten remis, dazu auch das Europa-League-Hinspiel am letzten Donnerstag bei Anderlecht (1:1). "Das ist uns schon die ganze Saison passiert, wir haben Chancen, schiessen aber keine Tore", monierte Manchesters Star-Trainer José Mourinho.

Obwohl die Europa League für den Tabellenfünften Manchester United eine grosse Chance auf einen Champions-League-Fixplatz für die kommende Saison bedeutet, will Mourinho gegen seinen ehemaligen Klub Chelsea mit der besten Mannschaft antreten. "Wenn es mathematisch möglich ist, unter den ersten vier zu landen, und wir spielen gegen Chelsea mit einem B-Team, würdet ihr mich umbringen", sagte der Portugiese vor Journalisten.

Neben einem Champions-League-Platz steht auch einiges an Prestige auf dem Spiel. Mourinho war im Dezember 2015 nach einer sportlichen Talfahrt von Chelsea beurlaubt worden. Unter seinem Nachfolger Antonio Conte setzten die Blauen zum Höhenflug an. (sda/apa/reu)


Leserkommentare

Anzeige: