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Fortes indirekte Kampfansage an Leader Basel

SUPER LEAGUE ⋅ Die 26. Runde in der Super League beginnt heute mit den Partien Vaduz - Young Boys und Sion - Grasshoppers. Das zweitklassierte YB will mit einem Erfolg Leader FC Basel unter Druck setzen.

Die Young Boys machen ein gute Phase durch. Seit 12 Spielen sind sie ungeschlagen. In der Rückrunde haben sie in sieben Partien 15 Punkte geholt. Sie sind 2015 das beste Team der Liga. Nun gastieren sie beim achtklassierten Aufsteiger Vaduz und eigentlich spricht wenig gegen eine Fortsetzung der Serie. "Solche Spiele müssten wir gewinnen", sagte YB-Trainer Uli Forte.

Doch die Berner sind gewarnt. Nicht nur, weil sie vor Beginn der positiven Serie das Heimspiel gegen Vaduz 0:1 verloren. Denn während sie im heimischen Stade de Suisse Wankdorf zuletzt Spektakel offerierten und in der Rückrunde in vier Spielen 14 Tore erzielten, ist auswärts der Output weit geringer. Auf das 4:2 gegen Basel folgte eine Nullnummer im Derby gegen Thun, auf das 3:2 gegen das formstarke Sion ein 1:1 beim Tabellenletzten Aarau.

Und auf das 3:0 gegen den FC Zürich? Forte ist sich des Problems bewusst und hat deshalb die Vorbereitung angepasst. YB reist nicht erst ein paar Stunden vor dem Anpfiff an, sondern bereits einen Tag vor dem Spiel in Liechtenstein. Denn wenn die Berner in dieser Saison "noch etwas reissen" wollen, reichen kleine Schritte auswärts nicht mehr.

Was Forte meint, wenn er sagt "noch etwas reissen", ist klar. YB hat den FC Zürich abgehängt und schaut nun auf Leader Basel. Das Wort "Meistertitel" ist unter den Lauben zwar nach wie vor tabu. Aber Forte gab auch zu: "Als Fussballer will man immer mehr. Wir wollen gewinnen, damit wir es mal ausnützen können, wenn Basel Punkte abgibt."

Das war zuletzt nicht der Fall. Wenige Stunden bevor der FCB in St. Gallen Punkte abgab, hatte es YB nicht geschafft, den FC Aarau zu besiegen. Diesmal können die Young Boys mit einem Sieg zumindest vorlegen - auch wenn die Hoffnung auf einen Basler Stolperer über die Ostertage nicht sehr gross ist. Der Meister empfängt am Samstag im St.-Jakob-Park Aarau.

Im zweiten Spiel vom Karfreitag gastieren die Grasshoppers in Sitten. Bei den Zürchern haben sich die Wogen sportlich etwas geglättet, weil in den letzten drei Spielen vor der Länderspielpause sieben Punkte gewonnen wurden. Dennoch und trotz einer Reserve von acht Zählern auf Aarau geht der Blick bei GC weiterhin zurück Richtung Tabellenende.

Sion dagegen wähnt sich nach drei Siegen in Serie auf der sicheren Seite. Im Fokus der Walliser steht deshalb der Cup-Halbfinal vom kommenden Dienstag in Zürich gegen den FCZ. Über den Cup-Wettbewerb ist das nach oben korrigierte Saisonziel Europa League am schnellsten zu erreichen. Damit die Spieler möglichst viel Erholung haben, hat Präsident Christian Constantin zum Beispiel die Stürmer Ebenezer Assifuah und Moussa Konaté nach den Testspielen mit den Nationalteams von Ghana beziehungsweise Senegal mit dem Privat-Jet in Frankreich abholen lassen. (Si)

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