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Luzern verliert auch drittes Rückrundenspiel

FUSSBALL ⋅ Der FC Luzern bleibt in der Rückrunde weiterhin ohne Punktgewinn. Im Heimspiel gegen St. Gallen unterliegen die Innerschweizer nach einem Treffer von Danijel Aleksic.

Auch im dritten Spiel der Rückrunde gelingt dem FC Luzern keinen Sieg. Zu Hause verliert der FCL vor knapp 10'000 Zuschauern mit 1:0. Was die Fans zu dieser Niederlage sagen - und ob Lezcano bereits schmerzlich vermisst wird sehen Sie hier... (Sara Häusermann / Luzernerzeitung.ch, 21. Februar 2016)

Das Spielszenario war schnell erkennbar in der swissporarena: Luzern suchte den Erfolg mit druckvollem Angriffsspiel, St. Gallen setzte auf die Defensive und wartete auf Konterchancen. Der Gastgeber vermochte seine mangelnde Effizienz, die bereits beim 0:1 vor Wochenfrist gegen Zürich zutage getreten war, erneut nicht zu verbergen. In der 15. Minute vergab Jakob Jantscher die erste grosse Kopfballchance, neun Minuten später zielte auch Michael Frey mit dem Kopf deutlich darüber.

Aus dem Nichts dann fiel der entscheidende Treffer für die Gäste. Gianluca Gaudino lancierte einen schnellen Gegenstoss über Marco Aratore, erhielt den Ball zurück und spielte ihn vor das Tor, wo Aleksic unbedrängt und präzise in die tiefe linke Ecke traf. Es war die erste Tormöglichkeit der ansonsten harmlosen Gäste.

Die Luzerner besassen auch im zweiten Durchgang genügend Möglichkeiten zur Wende. Die besten vergaben Jahmir Hyka in der 73. Minute alleine gegen Daniel Lopar und Samed Yesil in der 81. Minute, als er nach schöner Hereingabe aus sechs Metern nur die Latte traf. Bei einer weiteren Möglichkeit von Jahmir Hyka entschied Schiedsrichter Fedayi San nach einer Intervention von Silvan Hefti gegen den Fuss des Luzerners fälschlicherweise nicht auf Penalty für die Innerschweizer.

Es ist die dritte Niederlage in Serie: Der FC Luzern hat zuhause gegen den FCSG mit 0:1 verloren.

"Im Moment ist uns das Glück nicht hold. Wir sind das bessere Team, aber am Ende muss ich meinem Trainerkollegen zum Sieg gratulieren", sagte FCL-Trainer Markus Babbel, der mit seinem Team weiter auf den ersten Punkt in der Rückrunde warten muss.

Luzern - St. Gallen 0:1 (0:1).

9898 Zuschauer. - SR San. - Tor: 40. Aleksic (Gaudino) 0:1.

Luzern: Zibung; Schachten, Sarr, Puljic, Thiesson; Christian Schneuwly (87. Fandrich), Haas; Hyka, Neumayr (63. Oliveira), Jantscher; Frey (74. Yesil).

St. Gallen: Lopar; Hefti, Gelmi, Angha, Hanin; Mutsch (65. Leitgeb), Gaudino; Aratore, Aleksic, Tafer (13. Lang); Bunjaku (72. Salli).

Bemerkungen: Luzern ohne Rogulj, Marco Schneuwly (beide gesperrt), Lustenberger (verletzt) und Cirjak (krank). St. Gallen ohne Wiss , Mathys und Russo (alle verletzt). 13. Tafer verletzt ausgeschieden. 80. Tor von Salli wegen Abseits aberkannt. 81. Lattenschuss Yesil. Verwarnungen: 8. Frey (Foul), 32. Hanin (Foul), 64. Puljic (Foul). 69. Gaudino (Unsportlichkeit), 73. Lang (Foul), 80. Zibung (Reklamieren), 83. Salli (Unsportlichkeit).

FC Luzern bleibt in der Rückrunde weiterhin ohne Punktgewinn. Im Heimspiel gegen St. Gallen kassierte das Team von Trainer Markus Babbel nach einem Treffer von Danijel Aleksic die dritte Niederlage im dritten Spiel des Jahres. (Tele 1, 21.02.2016)

(sda)

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Leserkommentare (8)
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    22.02.2016 19:26

    1. Babbel bitte ändere das Spielsystem
    2. Babbel bitte setze mehr auf junge Spieler, die brennen auf Einsatzzeiten (Bsp. Oliveira, Haas)
    3. Babbel bitte hör auf mit Frasen, sondern nenne Sachen beim Namen.

    Drei kleine Sachen die uns so gut tun könnten.

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    22.02.2016 14:52

    Einmal mehr ein trauriger Nachmittag. Trotz 60 zu 40% Ballbesitz kamen die St. Galler viel gefährlicher vors Tor. Wieder einmal erreichten die Spitze zu wenig Bälle, es wurde hinten rumgeschoben. Schachten ist in der Rückrunde der torgefährlichste Luzerner, das ist schon ein Armutszeugnis. Ab dem Trainer aufwärts stinkts gewaltig, die sogenannten Investoren haben dem FCL keine Sicherheit gebracht, das Gegenteil ist der Fall. Alles schönreden, gebetsmühlenartige Floskeln runterbeten ist mühsam. Dieser Trainer soll endlich mal ein Spielsystem entwickeln anstatt auf Zufall zu spielen. Bin gespannt auf den Kommentar unseres Sportchefs Bättig zwinkern

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    22.02.2016 15:23
    als Antwort auf das Posting von Joel Pierrehumbert, Luzern am 22.02.2016 14:52

    Lieber Herr Pierrehumbert
    Ha, ha, ha! Was möchten Sie von mir lesen? Wenigstens war das Wetter schön! Nach wie vor finde ich Neumayr einen guten Fussballer und kann mir nicht vorstellen, dass er alles verlernt hat! Es ist ja auch Jantscher, der nur noch ein Schatten von letzter Saison ist! Irgendwie scheint es nicht mehr zu passen......und ja es fehlt ein klares Spielsystem (sowie Lezcano)! Dies Spielsystem ist vielleicht etwas schwierig zu entwickeln, da Babbel immer wieder anders aufstellt! Aber Fakt ist wohl, dass beim FCL zu viele biedere Fussballer (wieso holte man einen C. Schneuwly??) auf dem Platz stehen und die Erwartungshaltung grundsätzlich und an die neuen Spieler sowieso zu hoch ist!

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    22.02.2016 19:21
    als Antwort auf das Posting von René Bättig, Kaltenbach am 22.02.2016 15:23

    Schon unglaublich wie sie Spieler an den Pranger stellen und andere in Schutz nehmen. Einfach immer wieder pauschalisieren. Der kann was der nicht. So einfach ist es nicht.
    Mich freuts, dass ein Hyka und ein Thiesson zu den besseren Spieler an diesem Tag gehörten, werden sie doch dauernd von Ihnen kritisiert. Ich war eigentlich mit Ihnen einverstanden, dass Neumayer was drauf haben sollte. Muss aber sagen, dass ich von ihm am meisten enttäuscht war, Null aber wirklich null Bewegung. Da kam ein Oliveira rein, lies sich hinten anspielen rannte nach vorne war vorne wieder anspielbar. Da fragt man sich schon, warum ein Neumayer nie richtig den Durchbruch gelang in seiner Karriere.
    Babbel enttäuscht mich auch immer mehr. Nichts ausser Frasen.

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    26.02.2016 13:54
    als Antwort auf das Posting von Daniel Lötscher, Bern am 22.02.2016 19:21

    Herr Lötscher
    Ich kenne Sie nicht, aber ich bin immer wieder erstaunt über Ihre emotionalen Berichte! Ich habe doch nichts persönlich gegen einen Hyka aber sagen Sie mir doch bitte, wann der Junge (ausser im Cup) Tore schiesst!!! Herr Lötscher Hyka ist angestellt, um Tore zu schiessen! Thiesson ist ein symphtischer Typ aber, wenn Sie nur etaws Fussballsachverstand haben, dann sahen Sie auch seine vielen, vielen Fehler und seine Flanken, die nie vors Tor kommen! Am meisten Probleme habe ich wirklich mit Affolter, ja dem ist so! Der Junge spielt wirklich sozusagen immer katastrophal und hat
    ganz einfach zu wenig Qualität! Zudem - auch das stimmt - fand ich die Verpflichtungen von Basha (zum Glück wieder weg), Fandrich und auch Schachten (ist noch der Beste) nicht gerade eine Verstärkung für den FCL! Auch ich bin für die Jungen aber es braucht eben schon auch bestandene Leistungsträger! Zudem hoffe ich immer noch das Neumayr und Frey einschlagen werden! HOPP FCL

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    22.02.2016 10:25

    Die Erwartungen (auch meine!) an den FCL sind einfach zu gross. Nach den schwerwiegenden Abgängen von Freuler und Lezcano ist der FCL nur noch biederes Mittelmass. Es fehlt an Offensivpower, Durchsetzungsvermögen, Spielintelligenz, Effizienz. Mehr als ein Platz zwischen Rang 5-8 liegt mit diesem Kader einfach nicht drin. Zudem fehlt der absolute Siegeswillen und es liegt an der Einstellung generell.Gegen Sion wird das mit dem bisher Gesehenen ganz ganz schwierig. Es muss dringend das Spielsystem umgestellt werden mit 2 Sturmspitzen, finde ich. Hoffen wir, dass der FCL so schnell wie möglich wieder den Schlüssel zum Erfolg findet, sonst könnte es in der Rückrunde noch böse enden, sportlich wie auch finanziell (wenn ich die gestrige Zuschauerzahl betrachte bei schönstem Wetter!). Denn Platz 10 ist nur 7 Punkte entfernt!

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    22.02.2016 09:23

    Niemand durfte und darf vom FCL mit der vorhandenen Spielqualität mehr als einen Mittelfeldplatz erwarten. Man will ja auch und rennt jetzt zum wiederholten Mal gefühlte Ewigkeiten kopflos Richtung Tor. 3 Auftaktschlappen, 2 davon Zuhause, sind aber nach der guten Ausgangslage der Vorrunde natürlich nicht so einfach mit dem Durchhalte-Verweis, es nächstes mal besser zu machen, vom Tisch zu wischen und abzuhaken. Noch haben wir genügend Zeit, mit einer nüchternen Analyse das schlingernde Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Es reicht aber nicht, wenn Babbel trotz Niederlagen augrund der aufkeimenden Unruhe verletzt die Öffentlickeit kritisiert und trotzig bemerkt, er habe in jedem der verlorenen Rückrundenpleiten Verbesserungen gesehen. Kritische Distanz zu Anspruch und Leistung sowie nüchterne Analysen der Führung tun Not. Lügen wir uns aber bitte nicht mit Ausreden und blossen Durchhalteparolen in die Tasche, liebe FCL-Führung!

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    22.02.2016 00:43

    Der FCL scheint einen neuen Angstgegner zu kennen, nach Sion. Gegen die Walliser spielt man in der nächsten Runde, d.h. die 4. Niederlage en suite ist programmiert. Die Luzerner hätten bis zum Morgengrauen ohne Torerfolg spielen können. Ein Thema ist auch der dauernde Offsidepfiff. Den Kopf kurz nach links oder rechts drehen und man sieht wo der Gegner steht. Der grösste Sünder in dieser Sparte war diesmal gesperrt.
    Bemerkung an den FCL-Staff: Rolf Finger wird mit einer gewissen Genugtuung zuschauen und sich so seine Gedanken machen.
    Es sind nur noch 7 Punkte Reserve bis zum Abstiegskampf!! Haben das die Spieler bemerkt?

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