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Marco Streller tritt Ende Saison zurück

FC BASEL ⋅ Marco Streller, Captain des FC Basel, hat sich nach reiflicher Überlegung entschieden, seine Laufbahn als Fussballer Ende Saison zu beenden. Damit neigt sich eine grosse Karriere dem Ende zu.

Marco Streller, der am Ende der laufenden Saison 34 Jahre alt sein und auf eine rund 15-jährige Profikarriere zurückblicken wird, begründete seinen Entscheid gemäss dem FC Basel so: "Obschon ich meinen Vertrag letzten Herbst nochmals verlängert habe, spürte ich zunehmend, dass der richtige Zeitpunkt zum Aufhören früher kommen wird."

Es sei ihm wichtig, im Vollbesitz der Leistungsfähigkeit abzutreten. "Ich bedanke mich schon jetzt herzlich bei allen Fans, den Trainern, den Mitspielern und dem ganzen FCB für die vielen unvergesslichen Jahre. Und ich freue mich auf die letzten drei Monate, in denen ich alles daran setze, dass wir wiederum den Meistertitel gewinnen und auch in den beiden anderen Wettbewerben eine gute Falle machen."

Strellers Rücktritt vom Fussball generell folgt vier Jahre nach jenem aus der Nationalmannschaft, der ebenfalls schmerzlich war. Für die Nati hatte er von 2003 bis 2011 in 37 Spielen 12 Tore erzielt. Für "seinen" FCB hat er in bislang 199 Spielen 91 Mal getroffen. Die übrigen Stationen des hünenhaften, 195 cm grossen Baslers waren Concordia Basel und Thun sowie in der deutschen Bundesliga Stuttgart und Köln. (Si)

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 05.03.2015 22:44

    Ein Klassefussballer,aber noch grösserer Charaktertyp verlässt bald den grünen Rasen.Sehr schade- anderseits wenigstens für ihn zur richtigen Zeit.Im besonderen wird von ihm seine intellegente Art bei Fragen gleichwelcher Art ,hochstehenden ,schlauen oder
    saudummen clever und punkt genau zu kontern.Im Gegensatz zu den abgedroschenen ,best bekannten 0815 Floskeln der meisten
    Spieler und (!) Trainern.Beim FCB könnten nach seinem Abgang
    ungewollte Turbulenzen Eingang finden,den eine,intern allseits anerkannte Leitfigur zu ersetzen wie er eine dereinst war ,birgt egal wo meistens viel Sprengstoff.
    Ihm und seiner Familie wünsche ich ,mit grossen Dank an
    "Strelli" nur alles Beste in der Zukunft!

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