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Prince neuer Technischer Direktor beim SFV

FUSSBALL ⋅ Der Schweizerische Fussballverband hat einen neuen Technischen Direktor bestimmt. Der 45-jährige Laurent Prince wird Nachfolger von Peter Knäbel, der seit letztem Herbst beim Hamburger SV tätig ist.

Vier Monate nach dem Weggang des erfolgreichen Peter Knäbel wurde der wichtige Posten neu besetzt. Laurent Prince wird in Zukunft die strategische Ausrichtung der Nationalmannschaften und der Junioren-Ausbildung zu grossen Teilen mitbestimmen. Seine beiden Vorgänger, Knäbel (2009 bis 2014) und Hansruedi Hasler (1995 bis 2009), hatten massgeblich zu den SFV-Erfolgen der letzten Jahre beigetragen.

Peter Gilliéron, der Zentralpräsident des Schweizerischen Fussballverbands, ist mit dem Ergebnis des Auswahlverfahrens sehr zufrieden: «Der Zentralvorstand des SFV konnte zahlreiche Bewerbungen prüfen und qualifizierte Kandidaten anhören. Am Ende wählte er mit Überzeugung Laurent Prince zum neuen Technischen Direktor.»

Prince mit FCL-Vergangenheit

Der langjährige SFV-Instruktor aus Kriens arbeitet seit September 2013 in der Technischen Abteilung des Verbands, zuletzt als Chef des Ressorts Spitzenfussball. Dem Fussball ist Prince seit über 35 Jahren verbunden. Als Junior durchlief er alle Stufen beim FC Luzern (bis U-23), als Aktiver und Trainer war er bei diversen Vereinen der Zentralschweiz engagiert. Zudem leitete er die Sportschule Kriens, das Leistungszentrum Nachwuchs des FC Luzern und das Projekt Team Innerschweiz.

Laurent Prince ist gebürtiger Jurassier und beherrscht die deutsche Sprache genauso wie die französische. Der verheiratete Vater zweier Kinder absolvierte nach dem Mittelschulabschluss das Sekundarlehrer-Studium an der Uni Fribourg, die Berufstrainerausbildung BTA von Swiss Olympic und ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung und BWL an der Hochschule für Wirtschaft in Luzern.

Prince freut sich auf seine neue Aufgabe im Verband. Es gebe wichtige Herausforderungen: «Der Fussball entwickelt sich rasant. Der Erfolg von gestern will auch morgen bestätigt sein. Damit der SFV seinen Platz in der Weltspitze behaupten kann, braucht es alle: Breite und Spitze, Klubs und Regionalverbände, Profis und Amateure.»

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