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Verband leitet Pyro-Untersuchung ein

SUPER LEAGUE ⋅ Die Swiss Football League reagiert auf die Vorkommnisse vom Sonntag in Basel und behält sich nach Eingang der Rapporte von Schiedsrichter und Sicherheitsdelegierten weitere Schritte vor.

Am Sonntag wurden während des Spiels FC Basel - FC Zürich (5:1) in der 71. Minute Knallpetarden aufs Spielfeld geworfen. Schiedsrichter Sascha Amhof unterbrach darauf das Spiel für rund zehn Minuten.

Die Swiss Football League verurteilt das Abbrennen und Werfen von Feuerwerkskörpern aufs Schärfste. "Diese Aktionen sind nicht zu tolerieren und scharf zu verurteilen. Solch ein Fanverhalten fügt dem eigenem Verein, der Mannschaft und Tausenden von nicht beteiligten Fans einen grossen Schaden zu und lässt die Bilder eines tollen Fussballspiels verblassen", stellt Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, unmissverständlich klar. Die fehlbaren Einzelpersonen müssen identifiziert, der Justiz zugefügt und mit einem mehrjährigen Stadienverbot belegt werden.

Die Rapporte des Schiedsrichters und der Sicherheitsdelegierten werden dem Disziplinarrichter im Sicherheitswesen übermittelt. Er entscheidet dann, ob der Fall mit einer Busse in der Höhe von maximal 10'000 Franken abgeschlossen wird oder die Angelegenheit an die Sicherheitskammer der Disziplinarkommission übergeben werden muss. Ein erstes Urteil ist innerhalb von vier Wochen zu erwarten. (Si)

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Leserkommentare (2)
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    geschrieben am 13.04.2015 22:01

    blablabla....jetzt machen sie auf skandalös und verurteilen, die Swiss Football League....und passieren wird trotzdem nicht.....damit sie ja nächstes Mal wieder von neuem aufschreien können.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 13.04.2015 20:57

    Der Fall liesse sich einfach behandeln: Stadion St. Jakob = FC Basel = Forfait-Niederlage. Der Club müsste sich ernsthaft bemühen, dass die Chaoten (nicht Fans) draussen bleiben. Und wenn es dann doch brennt: Sturmtrupp in den fraglichen Sektor, alles einsammeln und einbuchten für 72h = am Montag nicht an der Arbeit. Es ginge schnell, und wir hätten Ruhe. Im Umkehrschluss hätte es am 01. Mai und am WEF wieder ein paar Idioten mehr...

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