Alex Frei: "Pause tut mir unheimlich gut"

SUPER LEAGUE ⋅ Alex Frei äussert sich im Interview mit der Sportinformation zu seiner Zeit als Sportchef in Luzern und seinen Zukunftsplänen. Dazu zählt auch eine Weiterbildung im Immobiliensektor.

20. März 2015, 17:54

Nach dem abrupten und unschönen Ende beim FCL gönnt sich der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft eine Auszeit: "Ich habe mich ganz bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, weil ich spürte, dass mir die Belastung gesundheitlich zu schaffen machte. Die Pause jetzt tut mir unheimlich gut - die gemeinsame Zeit mit der Familie, die intensiven Erlebnisse mit den Kindern."

Die Zeit in Luzern hat Spuren hinterlassen. Er könne heute ausschliessen, in naher Zukunft wieder als Sportchef tätig zu sein. Um sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sei er aber noch zu jung: "Ich werde mich schulisch weiterbilden. Mein Interesse gilt dem Immobiliensektor. Damit habe ich mich schon früher teilweise beschäftigt, jetzt kann ich mich richtig mit der Materie befassen. Von April bis September drücke ich einmal pro Woche die Schulbank."

Im fussballerischen Bereich sieht Frei seine Zukunft derzeit als Junioren-Trainer: "Ich sammle beim Zweitligisten Timau im Coaching-Stab Erfahrungen. Dreimal pro Woche stehe ich mit dem Team auf dem Platz - bei Regen, Schnee und Sonne, draussen in der Natur, Genuss pur. Ich habe vor, diesen Pfad fortzusetzen und werde entsprechend auch die nötigen Trainerdiplome machen. Und ja, ich bin durchaus offen, irgendwann im Junioren-Spitzenfussball ein Team zu betreuen." (Si)


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