Infantino weist Kritik an Mammut-WM zurück

FIFA ⋅ Die Fussball-WM 2026 wird nicht in Europa oder Asien stattfinden. Das Turnier soll dann nach einem Beschluss des FIFA-Rats auf einem anderen Kontinent stattfinden – und vielleicht mit mehr Teams als bisher.

14. Oktober 2016, 15:23

Damit dürfen lediglich Bewerber aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik, Südamerika, Afrika und Ozeanien ins Rennen gehen. Gemeinsame Bewerbungen mehrerer Länder sind möglich. Der Verband der USA gilt nun als Favorit. Interesse haben auch Kanada und Mexiko bekundet. Die USA hatten sich zuletzt für die WM 2022 beworben, waren aber im letzten Wahldurchgang an Katar gescheitert.

Der Passus die Kontinente betreffend gilt nur für die WM 2026. Die europäischen Verbände scheiden als Gastgeber wegen des Turniers in zwei Jahren in Russland aus, Vertreter aus Asien sind durch die WM in Katar als Kandidaten ausgeschlossen. Sollte allerdings keiner der Bewerber die Kriterien erfüllen, würde eine zweite Ausschreibung folgen. Dies gilt jedoch als äusserst unwahrscheinlich.

Mehr Mannschaften an der WM gewünscht

Bei seinem nächsten Treffen am 9. und 10. Januar in Zürich wird der FIFA-Rat voraussichtlich über eine mögliche Ausweitung der WM von bislang 32 Teilnehmern entscheiden. Das Turnier soll nach dem Vorschlag von FIFA-Präsident Gianni Infantino ab der Austragung 2026 für 40 oder sogar 48 Mannschaften offenstehen. (sda)

Die Fussball-WM soll in zehn Jahren nicht mehr mit den bisherigen 32, sondern neu mit 40 oder 48 Teams stattfinden - so der Wunsch von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Der Entscheid ist aber noch nicht gefallen. (Keysstone, 14. Oktober 2016)

Die Fussball-WM soll in zehn Jahren nicht mehr mit den bisherigen 32, sondern neu mit 40 oder 48 Teams stattfinden - so der Wunsch von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Der Entscheid ist aber noch nicht gefallen. (Keysstone, 14. Oktober 2016)




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