Diese Fussball-Stars verpassen die WM in Russland

WM-QUALIFIKATION ⋅ Die WM in Russland wird zum Stelldichein der Weltstars. Doch viele herausragende Fussballer sind an der Endrunde nach verpasster Qualifikation mit ihren Nationalteams nicht dabei.
14. November 2017, 14:13

Gianluigi Buffon im Tor, davor das Bayern-Trio David Alaba, Arjen Robben und Arturo Vidal und ganz vorne Pierre-Emerick Aubameyang mit Reals Star Gareth Bale: Die All-Star-Mannschaft aus Fussballern ohne WM-Ticket für Russland wäre ein Spektakel. Eine mögliche Startelf dieses fiktiven Teams könnte so aussehen:

TOR

Gianluigi BUFFON: Die Weltmeisterschaft in Russland hätte der krönende Abschluss einer grossartigen Karriere werden sollen. Der Rekord von sechs WM-Teilnahmen bleibt dem Torhüter Italiens nach dem Playoff-K.o. gegen Schweden aber verwehrt.

VERTEIDIGUNG

Giorgio CHIELLINI: Nach 2010 und 2014 sollte das Turnier 2018 für Juve-Verteidiger Chiellini nicht schon wieder nach der Gruppenphase enden. Doch statt einer Reise nach Russland kann der 96-fache Internationale im Sommer jetzt einen langen Urlaub planen.

Serge AURIER: Der Verteidiger von Tottenham Hotspur ist mit der Elfenbeinküste als einer der Favoriten in die afrikanische Qualifikation gegangen, scheiterte aber mit seinem Team an Marokko.

David ALABA: Die Qualifikationspleite verwehrt dem Österreicher seine erste WM-Teilnahme. Die enttäuschende EM in Frankreich bleibt für mindestens weitere zwei Jahre Alabas einziges grosses Turnier.

MITTELFELD

Alexis SANCHEZ: Weil Südamerikas Meister Chile in der Qualifikation scheiterte, hat sich die dritte WM-Teilnahme für Sanchez vorerst erledigt. Mit Kumpel Vidal stand er 2010 und 2014 noch jeweils im Achtelfinal, beide Male war Brasilien die Endstation.

Arturo VIDAL: Für Bayerns Mittelfeldmotor Vidal wird die Sommerpause ebenfalls unfreiwillig zu einer längeren Angelegenheit.

Miralem PJANIC: 2014 erfüllte sich für Bosnien-Herzegowina der Traum von einer WM-Teilnahme. Mit 27 Jahren bleiben dem Mittelfeldspieler von Juventus Turin aber weitere Chancen.

Naby KEITA: Guinea war noch nie bei einer WM dabei. Für Keita, Leistungsträger in Leipzig, ist eine Turnierteilnahme wohl aussichtslos. Liverpool, das den Spielmacher im kommenden Sommer für 70 Millionen Euro holt, kann sich so zumindest auf einen ausgeruhten Profi freuen.

Arjen ROBBEN: So wie bei der EM in Frankreich fehlt die Niederlande auch 2018 in Russland. Für den 33-Jährigen hat sich das Thema WM erledigt, er hat seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bereits bekanntgegeben.

STURM

Gareth BALE: Bei der EM in Frankreich zählten die Waliser um ihren Star Bale zu den grossen Überraschungen. Für Russland scheiterten die Briten an Serbien und Irland, Bale muss daher auf seine erste WM-Teilnahme noch warten.

Pierre-Emerick AUBAMEYANG: Ähnlich wie Naby Keita wird auch Dortmunds Topstürmer Aubameyang von einer WM-Teilnahme wohl nur träumen können. Gabun war noch nie qualifiziert und kam in der Qualifikation zu nur einem Sieg in sechs Partien. (sda/apa/dpa/afp)


Leserkommentare

Anzeige: