Welche Gegner wünschen Kenner der Schweizer Nati?

WM ⋅ Nach ihrer Niederlage gegen Portugal führt eine WM-Qualifikation der Schweiz über den Beschwerlichen Gang in die Barrage. Welche Gegner würde der Nati die Aufgabe erleichtern? Die Schweizer Fussball-Prominenz antwortet.
11. Oktober 2017, 23:26

Benjamin Huggel (40), ehemaliger Nationalspieler und WM-Teilnehmer: «Meine persönliche Rangliste der bevorzugten Gegner lautet: 1. Irland und Nordirland. 3. Griechenland. 4. Schweden. Die irischen Spieler haben nicht die individuelle Klasse der Schweizer. Schweden hat sehr viel Qualität und ist für die Schweiz wie oft auch im Eishockey ein ganz unbequemer Gegner.»

Roger Wehrli (61), ehemaliger Nationalspieler und FCL-Meisterspieler: «Lieber nicht gegen Schweden und Irland. Die Schweden sind unberechenbar, die Irländer sind unglaublich heimstark. Ich glaube, Griechenland wäre der richtige Gegner für die Schweiz. Die Griechen sind die Schwächsten in diesem Quartett der möglichen Barrage-Gegner.

Markus Babbel (45), Trainer des FC Luzern und WM-Teilnehmer: «Die Schweiz braucht zwei gute Tage, denn da kommt kein Fallobst! Es ist schwierig, in Belfast gegen Nordirland zu bestehen, genauso in Dublin gegen Irland. Die Griechen sind verspielt, man kann sie deutlich schlagen, aber auch Probleme bekommen. Die Schweden sind taktisch sehr gut geschult.»

Paul Wolfisberg (84), ehemaliger Nationaltrainer: «Auf keinen Fall gegen Irland – die sind verrückt, die können auf dem Rasen einen Kampf veranstalten, das würde sehr schwierig für die Schweiz. Griechenland wäre gut für die Petkovic-Mannschaft. Ich habe mit der Schweiz in Athen auch schon gewonnen, und das Wetter ist erst noch viel besser als im Norden.»

Georges Bregy (59), ehemaliger Nationalspieler und WM-Teilnehmer: «Das Spiel von Griechenland oder Nordirland ist sehr unberechenbar. Das geordnete Spiel der Schweden ist da vergleichsweise einfacher zu durchschauen. Aber es geht gar nicht um den Gegner: Die Schweizer müssen nach dem Dämpfer umschalten und die neue Aufgabe mental akzeptieren.»


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