Zakaria: "Das ist mein Job"

FUSSBALL ⋅ Der Schweizer Internationale Denis Zakaria spricht über sein fulminantes Debüt im Land des Weltmeisters, seine Ambitionen und über einen schwer verletzten Teamkollegen.
01. September 2017, 12:32

Die Komplimente waren ihm nach seinem nahezu perfekten Einstand in der Bundesliga gewiss. Sowohl gegen Köln (1:0) auch in Augsburg (2:2) fiel Zakaria bei Borussia Mönchengladbach als dominanter und dynamischer Mittelfeldspieler auf. "Denis hat gezeigt, warum wir ihn verpflichtet haben", kommentierte Sportchef Max Eberl die reibungslose Ankunft des 12-Millionen-Mannes.

Zakaria seinerseits beurteilt die ersten Auftritte in Deutschland im Interview mit der Nachrichtenagentur sda weniger euphorisch: "Es gibt keinen Anlass abzuheben. Ich habe bisher nichts erreicht, es war einfach ein guter Anfang, Punkt." Die Passerfolgsquote von 97 Prozent sei für ihn kein erhebliches Thema: "Ich darf im defensiven Zentrum nicht allzu viele Bälle verlieren, das ist mein Job."

Hohe Ambitionen auch in der Nati

Er wolle täglich weitere Fortschritte erzielen, so der Romand. Der im Vergleich zum Super-League-Alltag erheblich verschärfte Konkurrenzkampf tue ihm gut. "Die Geschwindigkeit ist etwas Positives. Ich will nie stillstehen!" Es gehe auch darum, "mein Limit wieder ein wenig nach oben zu verschieben".

Mit seiner imposanten Kraft dürfte er nicht nur am Niederrhein einiges bewegen. Auch beim Nationalteam hegt der 20-Jährige hohe Ambitionen: "Ich arbeite hart für das rote Trikot. Ich hoffe natürlich, ein Teil der Zukunft sein zu dürfen. Dafür tue ich alles."

Noch ist Valon Behrami an der Seite des unbestrittenen Patrons Granit Xhaka gesetzt, und hinter dem Tessiner kämpft Atalanta-Antreiber Remo Freuler ebenfalls um einen WM-Platz. "Es liegt auch an mir, wie weit der Weg ist." Beim 3:0 gegen Andorra gewährte ihm Petkovic den vierten Teileinsatz.

Der Support für Drmic

Der frühere YB-Hoffnungsträger interessiert sich nicht nur für den eigenen Aufstieg. In Mönchengladbach pflegt er einen engen Kontakt zum derzeit verletzten Josip Drmic. Das Schicksal des Schweizer Internationalen berührt den 20-Jährigen: "Seine schwierige Situation beschäftigt mich. Ich hoffe, dass er zurückkommt. (sda)


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