St. Otmar erzwingt Showdown

HANDBALL ⋅ St. Otmar erzwingt in der Halbfinalserie gegen Pfadi Winterthur einen Showdown. Die St. Galler gleichen mit einem souveränen 25:16-Heimsieg zum 2:2 aus.

Nach dem 10:7 (21.) zog St. Otmar bis zur 36. Minute dank diverser Gegenstoss-Tore auf 19:7 davon. Bis zur 49. Minute liessen die sehr gut verteidigenden Ostschweizer nur zehn Gegentore zu, und dies notabene gegen jene Mannschaft, die in der Qualifikation und in der Finalrunde am meisten Tore erzielt hatte.

Dass dem so war, daran hatte Goalie Martin Galia grossen Anteil. Der tschechische Nationalkeeper, der bis zur 54. Minute zum Einsatz kam, parierte nicht weniger als 20 Schüsse, was eine unglaubliche Quote darstellt. Schon beim ersten Heimsieg von St. Otmar in dieser Serie (27:21) hatte Galia eine überzeugende Leistung gezeigt. Eine sehr gute Note verdiente sich bei den Gastgebern auch der ebenfalls aus Tschechien stammende Regisseur Jakub Szymanski, der sieben seiner acht Abschlüsse im Tor unterbrachte. St. Otmar konnte es deshalb verschmerzen, dass Topskorer Tomas Babak in der 29. Minute wegen einer Tätlichkeit vom Feld musste.

Bei Cupsieger Pfadi überzeugte in der Offensive keiner der Stammkräfte. Die Aufbauer Julian Krieg (4), Kevin Jud (3) und Roman Sidorowicz (1) wirkten im fünften Spiel in neun Tagen müde und benötigten für ihre acht Tore nicht weniger als 24 Würfe. Somit wird erst am Dienstag um 19.30 Uhr in der Winterthurer Eishalle Deutweg im entscheidenden fünften Spiel der Finalgegner der Kadetten Schaffhausen ermittelt. Der Titelverteidiger setzte sich im Halbfinal gegen Wacker Thun mit 3:0 Siegen durch. (Si)


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