Aussenseiter HCK scheitert an Thuner Abwehrbollwerk

Der HC Kriens-Luzern verliert seine Finalrundenpartie in Thun gegen ein insbesondere defensiv starkes Wacker Thun mit 24:30. Die Zentralschweizer bissen sich dabei am Thuner Abwehrbollwerk mit einem starke Keeper Andreas Merz die Zähne aus.

14. Februar 2015, 22:41

Umgekehrt: Es war zu wenig an Klasse, was der HCK an diesem Abend in der Thuner Lachenhalle anzubieten hatte, um in die Nöhe eines Punktgewinns zu kommen.

Der HCK trat in Thun als Aussenseiter an. Zu Mehr als 25 Minuten aber reichte es dem HCK nicht, um die Partie ausgeglichen zu gestalten. Schon vor der Pause kam es beim HCK zum Knacks: Vom 11:10-Vorsprung brach der HCK kurz vor dem Wechsel zum 11:15-Pausenrückstand ein. Und die Pause nützte aus Krienser Sicht nichts. Thun knüpfte in der zweiten Hälfte dort an, wo es vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte. Der HCK leider auch: Nach 37 Minuten war die Partie entschieden, der HCK 12:19 hinten.

Zufrieden sein können mit diesem Auftritt in Thun nicht ganz alle Krienser. Dazu war die Fehlerquote klar zu hoch. Und die Erkenntnis, 25 Minuten mit dem Faovriten mitgehalten zu haben, wird am Ende des Tages auch nicht wirklich befriedigend sein.

Auf Seiten des HCK war die Fehlerquote einmal mehr zu hoch. Thun-Keeper Andreas Merz glänzte mit einer Abwehrquote in traumhafter Höhe (55%). Das hatte aber auch damit zu tun, dasss die Krienser zu schnell an den eigenen Möglichkeiten zu zweifeln begannen und diesen Glauben mit zunehmender Spieldauer zu verlieren schienen. Nach 25 Minuten war das  das Selbstvertrauen der Gäste ganz weg. Und Thun konnte es sich erlauben, mit Andreas Merz seinen Matchwinner vom Platz zu nehmen. Am Krienser Auftritt änderte das kaum mehr etwas.

Zu den Aktivposten beim HCK gehörte Luca Spengler (7) und Kreisläufer Fabio Baviera (4).  Ansonsten aber hatten einige der HCK-Akteure zu viele Aussetzer, als dass die Mannschaft in die Nähe eines Punktgewinns gekommen wäre. Dazu war Wacker auch zu seriös. Unter ihnen auch Nicolas Raemy, der ex-Krienser, der mit 7 Toren zu den besten seiner Farben gehörte.
 
Wacker Thun - HC Kriens-Luzern 30:24 (15:11)

Lachenhalle Thun, 1'000 Zuschauer. SR Castineras/Zwhlen.

Spielverlauf: 1:0, 2:2, 4:4, 6:6, 8:8. 10:8, 10:11, 14:11, 15:12; 19:12, 20:15, 23:15, 25:17, 27:17, 28:20, 30:24.

Wacker Thun: Merz/Gugger (ab 50.); Linder (3), Raemy (7), Dähler (5), Isailovic, Franic (4), Lanz, Caspar (3), von Deschwanden (4/3), Chalkidis (1), Ratgeb (1), Huwyler (3).

HC Kriens-Luzern: Portmann/Schelbert; Fellmann (1), Mühlebach, Blättler (2), Spengler (7), Stojanovic (4/4),, Baviera (4), Stankovic, Baumgartner (1), Tominec (4), Hofstetter (1).

Strafen: Wacker 2, Kriens 3x2 Minuten.

 


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