HC Kriens-Luzern erfüllt die Pflicht

HANDBALL ⋅ Schritt Nummer 1 hat der HC Kriens-Luzern in der entscheidenden Heimspielwoche erfüllt. Gegen die aufsässigen Lakers aus Stäfa musste der HCK bis am Schluss fighten. Am Schluss stand der Sieg mit 27:21 fest.

03. Dezember 2014, 22:19

Schritt Nummer 1 hat der HC Kriens-Luzern in der entscheidenden Heimspielwoche erfüllt. Gegen die aufsässigen Lakers aus Stäfa musste der HCK bis am Schluss fighten. Am Schluss stand der Sieg mit 27:21 fest.

21 Gegentore bei 18 Paraden des eigenen Torhüters, 27 Tore für den HC Kriens-Luzern bei 13 Paraden von Stäfas Keeper. So lautet in aller Kürze die Bilanz dieser NLA-Partie zwischen dem Finalrundenaspiranten HC Kriens-Luzern und dem um den Ligaerhalt kämpfenden Team von Lakers Stäfa. Die Statistik lügt nicht. Es war eine Partie, die von zwei starken Torhüter-Leistungen geprägt war. Und es war eine Partie, die lange Zeit ausgeglichen war.Andi Portmann war es, der mit einer starken Leistung (18 der 39 Schüsse auf sein Tor konnte er parieren, erreichte damit eine Quote von starken 47%) sein Team davor bewahrte, dass sich die gehäuften Fehler am Schluss nicht rächten. Portmann, der ehemalige Stäfner, bügelte mit seinen Paraden auch den einen oder anderen Deckungsfehler aus.

Letztlich war es beim HCK die Routine, die den Ausschlag gab. Ein bisschen abgezockter, ein bisschen cooler - und nicht zuletzt auch ein bisschen frecher waren die Zentralschweizer. Tobi Baumgartner brillierte dabei mit einer starken Leistung (7 Tore), Stojanovic mit 6. Da sei ihnen verziehen, dass beide (genauso wie Stankovic) einen Siebenmeter nicht an Lakers-Keeper Wipf vorbeibrachten. Stark waren Hofstetter (5), Fellmann am Kreis (4, ohne Fehlwurf) sowie Schramm (3). Bleibt zu hoffen, dass sie mit ihrer Leistung auch den Rest des Teams mitreissen und für Samstag noch einmal Kräfte freisetzen, wenn in der Maihofhalle Luzern die Partie gegen Aufsteiger Suhr ansteht.

Nach einer Führung zu Beginn zeigte Stäfa, dass es auch im Rückstand nicht gewillt ist, klein beizugeben. Die Stäfner bissen sich am HCK fest, der es lange nicht schaffte, sich entscheidend abzusetzen. Auf 13:11 kamen die Zürcher nach der Pause wieder heran, als Portmann mit vier wichtigen Saves die Chance ermöglichte, auf 5 Tore wegzuziehen. Der HCK nutzte die Chance. Stäfa steckte zwar nicht auf - mehr als auf 2 Tore aber kam der Gast nicht mehr heran. In dieser heissen Phase des Spiels setzte sich die Routine der Gastgeber durch. Dazu ging dem Gast offensichtlich die Luft aus - der angestrebte Pflichtsieg des HC Kriens-Luzern war im Trockenen. 

HC Kriens-Luzern - Lakers-Stäfa 27:21 (13:10)

Krauerhalle, 500 Zuschauer. SR IHF

Spielverlauf: 1:0, 1:1, 4:1, 4:3, 5:3, 5:5, 7:5, 8:6, 9:8, 10:8, 11:9, 12:9, 13:10; 13:11, 16:11, 17:13, 18:15, 20:15 (42.), 20:18 (48.), 22:18, 23:20, 25:20, 27:21.

HC Kriens-Luzern: Portmann (18 Paraden)/Schelbert (n.e.); Fellmann (4), Mühlebach (1), Weingartner, Spengler, Gwerder, Stojanovic (6/1), Baviera, Lima, Stankovic (1), Baumgartner (7/1), Schramm (3), Hofstetter (5).

Lakers Stäfa: Wipf/Schelling; Barth, Affentranger (1), Mächler, Bajramovic, Milicic (5), Brunner (1), Ehlers (2), Jud (2), Kurbalija, Kägi (5), Maros (5).

Bemerkungen: Kriens-Luzern ohne Tominec (rekonvaleszent) und Blättler. Stäfa ohne Vernier (rekonvaleszent). HC Kriens verschiesst 3 Penalties: 8. Stojanovic (4:2), 9. Stankovic (4:3), 40. Baumgartner (18:15). Strafen: Kriens-Luzern 4x2 Minuten, Stäfa 2x2 Minuten.

Benedikt Anderes / HC Kriens-Luzern


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