Kriens-Luzern muss weiter zittern

HANDBALL ⋅ Kriens-Luzern verpasst in der zweitletzten Runde der NLA-Qualifikation den Sprung in die Finalrunde knapp. Die Innerschweizer unterliegen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen auswärts 28:29.

Mit einem Unentschieden hätten die Krienser den letzten Platz in der Finalrunde praktisch auf sicher gehabt, da sie das deutlich bessere Torverhältnis ausweisen als der drei Zähler hinter ihnen klassierte BSV Bern Muri, der am Sonntag auswärts gegen Fortitudo Gossau antritt. Da jedoch der linke Flügel Vukasin Stojanovic wenige Sekunden vor dem Ende am Schaffhauser Keeper Nikola Portner scheiterte und das 29:29 vergab, müssen die Zentralschweizer weiter zittern. Ein Unentschieden gegen die schlecht verteidigenden Kadetten wäre gerecht gewesen. Der Siegtreffer der Gastgeber durch Kreisläufer Anton Mansson fiel 48 Sekunden vor dem Ende. Überragender Spieler der Kadetten war Manuel Liniger, der zwölf Tore erzielte und bloss einen Fehlwurf verzeichnete.

Pfadi Winterthur behauptete mit einem 28:23-Auswärtssieg gegen Kantonsrivale GC Amicitia die Tabellenführung. Erster Verfolger mit zwei Punkten Rückstand ist weiterhin Wacker Thun, das mit dem 28:22 gegen St. Otmar St. Gallen auch das letzte Heimspiel der Qualifikation gewann. Die Berner Oberländer liegen nun, wie die Kadetten, vier Punkte vor St. Otmar St. Gallen (4.) und GC Amicitia (5.).

Resultate: Wacker Thun - St. Otmar St. Gallen 28:22 (13:14). GC Amicitia Zürich - Pfadi Winterthur 23:28 (12:14). Kadetten Schaffhausen - Kriens-Luzern 29:28 (15:15).

Rangliste: 1. Pfadi Winterthur 17/26. 2. Wacker Thun 17/24. 3. Kadetten Schaffhausen 17/24. 4. St. Otmar St. Gallen 17/20. 5. GC Amicitia Zürich 17/20. 6. Kriens-Luzern 17/15. 7. BSV Bern Muri 16/12. 8. Fortitudo Gossau 16/11. 9. Lakers Stäfa 16/8. 10. Suhr Aarau 16/6. (Si)


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