Schwieriges Los in EM-Qualifikation

HANDBALL ⋅ Das Schweizer Handball-Nationalteam trifft in der Qualifikation für die EM 2020 auf Kroatien, Serbien und Belgien.
12. April 2018, 20:54

Losglück hatten die Schweizer nicht gerade. Sie treffen auf die Nummern 3 (Kroatien), 16 (Serbien) und 30 (Belgien) des europäischen Rankings. Die Schweizer belegen selber Platz 24 in dieser Rangliste. Sie erhielten aus allen drei Töpfen von den stärkstmöglichen Gegnern zugelost. Die EM-Qualifikation wird zwischen Oktober 2018 und Juni 2019 ausgetragen. Die Schweizer starten im Oktober mit einem Auswärtsspiel in Kroatien und dem Heimspiel gegen Serbien in die Kampagne.

Die Europameisterschaft findet im Januar 2020 in Schweden, Norwegen und Österreich statt. Zuvor versuchen sich die Schweizer im Juni in den WM-Playoffs gegen Norwegen erstmals seit 1995 aus eigener Kraft für eine Endrunde zu qualifizieren.

Zumindest an die Belgier haben die Schweizer Handballer gute Erinnerungen. Vor zehn Jahren standen sich die beiden Teams in der WM-Vorqualifikation gegenüber, damals setzten sich die Schweizer mit 44:31 (h) und 36:28 (a) souverän durch. Für die EM-Endrunde qualifizieren sich zwei Teams pro Gruppe plus die besten vier Gruppendritten der insgesamt acht Gruppen. Sollten die Schweizer Belgien erneut hinter sich lassen können, dann entscheiden die Ergebnisse gegen Serbien und Kroatien, ob die Schweiz die Qualifikation schafft. Gegen Serbien gab es vor vier Monaten am Yellow Cup einen beachtlichen 32:28-Sieg. Gegen das Spitzenteam Kroatien setzte es in den letzten 20 Jahren ausschliesslich Niederlagen ab, seit die Schweiz an den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta nach einer 20:16-Führung bis elf Minuten vor Schluss noch mit 22:23 verlor. (sda)


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