Bewährungsprobe für Urner Teams

RADBALL ⋅ In der NLA-Meisterrunde kämpfen die Urner Teams um eine gute Ausgangslage für die Finalrunde. Dabei startet das Fanionteam aus der Pole-Position.
15. September 2017, 08:53

Nach der Mitte Juni abgeschlossenen Qualifikation und der dreimonatigen Sommerpause geht die Schweizer NLA-Meisterschaft nun in die vorentscheidende Phase. Morgen Samstag wird in Möhlin die Meisterrunde ausgetragen. An diesem Turnier starten die besten sechs Teams aus der Qualifikation, darunter Titelverteidiger Altdorf I (Roman Schneider, Dominik Planzer) sowie Altdorf II mit Claudio Zotter und Simon Marty. Mit dabei sind auch Oftringen, Pfungen, Möhlin und Liestal. Es wird eine einfache Runde gespielt, in der eine möglichst gute Ausgangslage für die erste Finalrunde, die am 7. Oktober in Altdorf über die Bühne ­gehen wird, gesucht wird. In Möhlin werden zudem wertvolle Bonuspunkte verteilt. Der grosse Schweizer Final steigt dann am 21. Oktober in Lichtensteig.

Das Altdorfer Fanionteam mit Schneider und Planzer hat die Qualifikation beinahe nach Belieben dominiert, gewann 22 von 24 Partien. Dementsprechend können sie die Meisterrunde aus der Poleposition mit fünf Bonuspunkten in Angriff nehmen. Die bislang einzige Niederlage kassierte das erfolgsverwöhnte Urner Powerduo gegen Oftringen, das die Qualifikationsphase an zweiter Stelle beendete.

Die Aargauer sind momentan auf nationaler Ebene wohl die Einzigen, die dem Titelverteidiger gefährlich werden können. Allerdings haben sich Schneider und Planzer kürzlich bei ihrem Heim-Weltcupturnier in Altdorf in einer sensationellen Form ­präsentiert und die lückenlos vertretene Weltklasse bezwungen. Deshalb gilt das Urner Vor­zeigeduo in der Meisterrunde als haushoher Favorit. Oftringen startet mit vier Bonuspunkten und müsste die Altdorfer in der Direkt­begegnung besiegen, um sie im Hinblick auf die erste Finalrunde noch überflügeln zu können.

Altdorf II in Lauerstellung

Ganz anders ist die Ausgangslage für Altdorf II. Zotter und Marty haben die Qualifikation an fünfter Stelle abgeschlossen und nehmen somit einen Bonuspunkt in die Meisterrunde mit. Ihr erklärtes Ziel ist, im Hinblick auf die erste Finalrunde noch eine oder zwei Positionen gutzumachen. Zotter und Marty warteten beim Weltcup in Altdorf mit einer verblüffend starken Leistung auf und beendeten das Heimturnier auf Rang fünf, was ihnen angesichts der hervorragenden Besetzung kaum jemand zugetraut hatte. Falls sie an diese Vorstellung anknüpfen können, ist ihnen ein Sprung nach vorne in durchaus zuzutrauen. (urh)


Leserkommentare

Anzeige: