LK Zug unterliegt dem Meister

HANDBALL ⋅ Die Zugerinnen des LKZ verlieren unglücklich gegen den amtierenden Meister Brühl. Dennoch ist der Co-Trainer überzeugt, dass das Team auf gutem Weg ist.
13. Oktober 2017, 07:54

Die Zugerinnen konnten nach der Niederlage bei den Spono ­Eagles (24:32) nun auch das zweite Duell gegen einen weiteren Playoff-Final-Anwärter nicht gewinnen. Gestern Abend erlitt der LKZ in der sechsten SPL1-Meisterschaftsrunde bei Brühl eine 23:25-Niederlage.

Schade, denn die Gäste des Trainerduos Damian Gwerder und Peter Stutz starteten sehr gut in das Duell gegen den amtierenden Meister. In der Startviertelstunde spielte der LKZ auf Augenhöhe: 1:1, 3:3, 6:6 und 8:7 (15.), so die Zwischenstände. Erst in der Folge konnten sich die Ostschweizerinnen nach einer Zuger Schwächephase etwas absetzen: 12:8 (19.), 15:9 (22.) und 17:13 (30.) legten die Gastgeberinnen vor.

Und das war entscheidend, wie sich später herausstellen sollte. Brühl verwaltete den stets knappen Vorsprung auch nach dem Seitenwechsel und liess nichts mehr anbrennen (25:23). Bitter, wenn man so verliert. Dieses Brühl wäre am gestrigen Abend sicher schlagbar gewesen. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen bleiben die Zugerinnen jedoch hinter Spono (5 Spiele/ 10 Punkte) und Brühl (6/10) an dritter Stelle und in Tuchfühlung.

«Viel Luft nach oben»

«Wir befinden uns noch in der Findungsphase. Das verjüngte Team hat noch viel Luft nach oben. Der Weg stimmt, und ich bin überzeugt, dass wir trotz der beiden Niederlagen gegen die beiden Topteams ein unberechenbarer und unbequemer Gegner bleiben werden», glaubt LKZ-Präsident Michael Tremp (43). LKZ-Co-Trainer Peter Stutz (54) weiss, wo man ansetzen muss: «Wir sind unkonstant. Auf gute Minuten folgen auch immer wieder Unkonzen­triertheiten und Aussetzer.» Das habe man wieder gesehen. Spitzenteams nützen diese Fehler eiskalt aus. «Wir brauchen noch etwas Geduld mit diesem Team. Es ist ein Prozess, den wir durchlaufen. Wir sind auf dem richtigen Weg.»

 

Michael Wyss

sport@zugerzeitung.ch


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