Heimauftritt der beiden Urner Teams

RADBALL ⋅ In der letzten NLA-Qualifikationsrunde will das Leaderduo Schneider/Planzer seine Ungeschlagenheit wahren. Zotter/Marty hingegen kämpfen um eine gute Ausgangslage für die Meisterrunde.
16. Juni 2017, 08:11

Morgen wird in Altdorf die Qualifikationsphase der NLA-Meisterschaft mit dem 9. Spieltag abgeschlossen. Unter den sechs teilnehmenden Teams befinden sich Altdorf I mit Roman Schneider und Dominik Planzer, das die Tabelle souverän anführt, sowie Altdorf II mit Claudio Zotter und Simon Marty, das auf Platz 6 liegt. Beide Urner NLA-Vertreter haben vier Partien zu bestreiten, wobei es diesmal zu keinem Bruderduell kommt. Das Highlight dürfte das Kräftemessen zwischen Altdorf I und dem zweitplatzierten Oftringen werden.

Auch die Aargauer besitzen rechnerisch eine kleine Chance, Altdorfs Fanionteam noch von der Tabellenspitze zu verdrängen. Ihr Rückstand beträgt bereits sieben Punkte. Schneider und Planzer sind in den bisherigen 20 Meisterschaftsspielen richtiggehend durchmarschiert. Zu Buche stehen 19 Siege und ein Unentschieden. Auf nationaler Ebene hat das Powerduo im Verlaufe dieser Saison noch keine Niederlage hinnehmen müssen. Schneider und Planzer befinden sich auf dem besten Weg, einen weiteren Schweizer Meistertitel einzufahren und sich erneut das Ticket für die WM zu sichern.

Beim morgigen Heimauftritt geht es bei den Lokalmatadoren darum, die Spitzenposition zu verteidigen. Falls ihnen dies gelingt, könnten sie Mitte September aus der Pole-Position und damit mit dem Maximum an Bonuspunkten in die Meisterrunde starten. Schneider und Planzer haben ihre gute Verfassung erst kürzlich auch auf internationalem Parkett unter Beweis gestellt. An der Europameisterschaft holten sie die Bronzemedaille.

Das zweite Urner NLA-Team mit Claudio Zotter und Simon Marty liegt vor der letzten Qualifikationsrunde auf Platz 6. Dieser würde reichen, um in die Meisterrunde einzuziehen. Doch Altdorf II gibt sich damit nicht zufrieden. Mit einem starken Auftritt vor dem Heimpublikum winkt Zotter und Marty die Chance, in der Tabelle noch eine oder im Idealfall sogar zwei Positionen gutzumachen. Das wäre wichtig, um in der Meisterrunde mit einer besseren Ausgangslage starten zu können. Von den sechs für die Meisterrunde qualifizierten Teams ziehen letztlich fünf in die erste SM-Finalrunde ein.

 

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch


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