Hellveticats bezwingen Rolling Furies beim Roller Derby

LUZERN ⋅ Am Samstag fand in Luzern ein Derby auf Rollschuhen statt. In der AAL-Turnhalle skateten die Luzerner Hellveticats gegen die Rolling Furies aus Lausanne.
12. Juni 2017, 18:29

Für reichlich Emotionen und Action sorgte am Samstag das Roller Derby in der AAL-Halle in Luzern. Eine Stunde lang skatete hier das Luzerner Team der Hellveticats gegen die Rolling Furies aus Lausanne. Am Ende gewannen die Hellveticats entschieden mit 157 zu 88 Punkten. 

  • Roller Derby ist ein Vollkontaktsport, der aus den USA stammt. Er wird in der Schweiz hauptsächlich von Frauen ausgeübt. Im Bild: Die Hellveticats bei ihrem Schlachtruf. (© Patrick Hürlimann)
  • Zum Einsatz kommen Rollschuhe mit vier Rollen, jeweils zwei auf der vorderern und hinterern Achse. (© Patrick Hürlimann)
  • Es müssen Knie,- Ellbogen,- Mundschutz und Helm getragen werden. (© Patrick Hürlimann)

Am Samstag fand in Luzern ein Derby auf Rollschuhen statt. In der AAL-Turnhalle skateten die Luzerner Hellveticats gegen die Rolling Furies aus Lausanne.

Roller Derby ist in der Schweiz noch relativ unbekannt. Der Vollkontaktsport stammt aus den USA und zählt hierzulande bislang sieben Frauenmannschaften, die in Luzern, Basel, Zürich, Genf, Bern und Lausanne trainieren. 

Ein Spiel dauert 2 x 30 Minuten. Dabei skaten zwei Mannschaften mit je 5 Spielern gegeneinander auf einer Bahn. Je ein Spieler ist der sogenannte Jamer (engl. jam = stören), dessen Aufgabe es ist, durch das Überrunden gegnerischer Spieler Punkte zu erzielen. Die restlichen vier Spieler des Teams haben als Blocker die Aufgabe, sowohl den eigenen Jammer zu unterstützen als auch den gegnerischen Jammer am Vorankommen zu hindern. Und genau hier liegt die Herausforderung: Beim Roller Derby wird unermüdlich gerempelt und geschubst. Alle Spielerinnen tragen deshalb einen Helm sowie Knie,- Ellbogen,- und Mundschutz.

Patrick Hürlimann/mbo

 


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