Spitzenkampf heute in Zug

STREETHOCKEY ⋅ Die Oberwil Rebells liegen nach zehn Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz der NLA, nur einen Punkt hinter dem SHC Belpa – dem aktuellen Gegner.
02. Dezember 2017, 10:09

Im ersten Duell zwischen den Rebells und Belpa in der laufenden Meisterschaft haben die Oberwiler ein hart umkämpftes Spiel auswärts 5:6 verloren. Diese Partie hat man analysiert und Lehren daraus gezogen. Heute wollen sie es besser machen (14.00, Sika- Rebells-Arena). Die Mannschaft ist sich bewusst, was man besser machen muss, weiss Tim Müller, ein Verteidiger der Oberwil Rebells: «Am Samstag müssen wir von Anfang bis zum Ende konzentriert sein. Gegen Belp wird man direkt bestraft, wenn man in einem Einsatz nicht voll bei der Sache ist. Das wurde uns im ersten Match gezeigt.»

Dieser Meinung ist auch der Oberwiler Torhüter Stephan Sidler: «Das Spiel dauert 60 Minuten. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute fokussiert sein, sonst wird es schwierig.» Weiter fügt der Goalie an: «Beim letzten Match unterliefen uns zu viele individuelle Fehler, und wir nahmen zu viele Strafen.» Dies soll heute vermieden werden. Der Leader hat nämlich ein sehr starkes Powerplay.

Schon einen Sieg gelandet

Wie es funktioniert, wissen die Rebells. Ende Oktober dieses Jahres gewannen sie gegen Belp in der ersten Runde des Schweizer Cups mit 6:3. «Wir werden kompakt und temporeich spielen und dem Gegner so unser Offensivspiel aufzwingen», sagt Tim Müller. Der Schwachpunkt Belps liegt nämlich in der Defensive. Acht geben muss der Rekordmeister besonders auf die individuelle Klasse des Gegners. Belp verfügt über ausgezeichnete Einzelspieler, die zu jeder Zeit gefährlich werden können.

Der Heimvorteil der Rebells ist nicht zu unterschätzen. Betrachtet man die Duelle der beiden Equipen der letzten Jahre, stellt man fest, dass die Rebells zu Hause gegen den SHC Belpa meist erfolgreich waren, während sie sich gegen diesen Gegner auswärts oft schwertaten. Ein Favorit kann vor dieser Partie nicht bestimmt werden. Man darf also gespannt sein.

 

Silvan Keiser

sport@zugerzeitung.ch


Leserkommentare

Anzeige: