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Novak Djokovic bleibt unschlagbar

TENNIS ⋅ Novak Djokovic setzte am Masters-1000-Turnier von Rom seine Siegesserie fort. Nach dem 6:4, 6:3 im Final gegen Roger Federer startet der Weltranglistenerste in einer Woche als Topfavorit in Paris.

Roger Federer vermochte seine Chance gegen Novak Djokovic nicht zu packen. Federers Ausgangslage schien günstig, nachdem er in Viertel- und Halbfinals mit seinen Gegnern kurzen Prozess gemacht hatte, derweil Djokovic in seinen ersten drei Partien gegen Nicolas Almagro, Thomaz Bellucci und Kei Nishikori jeweils einen Satz abgegeben hatte. Federers Siege gegen Tomas Berdych (Viertelfinal) und Stan Wawrinka (Halbfinal) zählten zu den drei kürzesten Partien des gesamten Turniers. Aber im Final gab es für Federer kein Vorbei an Djokovic.

Die Vorentscheidung fiel nach 45 Minuten. Roger Federer führte im neunten Game mit 30:0 und kam später zu einem Breakball, vermochte die Möglichkeit aber nicht beim Schopf zu packen. Daraufhin realisierte Djokovic zum 6:4 das erste Break des Finals. Und der Serbe zog auch im zweiten Satz sogleich auf 3:0 davon. Während dieser Viertelstunde mit fünf hintereinander gewonnenen Games liess Djokovic dem Gegner nicht den Hauch einer Chance.

Damit endete auch Federers 15. Anlauf im Römer Foro mit einer Niederlage. An keinem anderen Turnier ist Federer so oft gestartet, ohne nicht mindestens einmal zu gewinnen. Zum vierten Mal verlor Federer am Italian Open den Final: 2003 unterlag er Felix Mantilla, 2006 und 2013 jeweils Rafael Nadal, nun hiess der Bezwinger wieder Djokovic, genau gleich wie vor zwei Monaten bereits im Final von Indian Wells.

Die Niederlage gegen Djokovic stellt für Roger Federer aber keinen Betriebsunfall dar, auch wenn sich der Basler gewünscht hätte, die Partie ausgeglichener gestalten zu können. Djokovic ist an den grössten Turnieren (Grand Slam und Masters) derzeit nahezu unschlagbar. Seit Ende Oktober triumphierte er der Reihe nach in Paris-Bercy, am Masters in London, am Australian Open und an den Masters-1000-Turnieren von Indian Wells, Key Biscayne, Monte Carlo und Rom. Er hat damit auf höchster Stufe 36 Einzel hintereinander gewonnen. (Si)

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