Michael Albasini im Gold Race auf dem Podium

GOLD RACE ⋅ Michael Albasini zeigt in der 52. Austragung des Amstel Gold Race im Süden der Niederlande eine starke Leistung. Der Thurgauer wird Dritter, zehn Sekunden hinter Sieger Philippe Gilbert.
Aktualisiert: 
16.04.2017, 17:56
16. April 2017, 17:20

Seine gute Form hatte Albasini vor knapp zwei Wochen bei der Baskenland-Rundfahrt unter Beweis gestellt. Dort gewann er im Spurt des Feldes die 2. Etappe, womit er für den bisher einzigen Schweizer Saisonsieg im Rahmen der World Tour sorgte. Auch im Amstel Gold Race wäre der Ostschweizer im Kampf um den Sieg nicht chancenlos gewesen, hätte er nicht knapp sechs Kilometer vor dem Ende den entscheidenden Abgang verpasst.

Der Belgier Philippe Gilbert und der Pole Michael Kwiatkowski hatten sich aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe verabschiedet und machten nach 261 km den Sieger unter sich aus. Gilbert, vor zwei Wochen Gewinner der Flandern-Rundfahrt, besiegte dabei Kwiatkowski, den Sieger von Mailand - Sanremo. Zum bereits vierten Mal nach 2010, 2011 und 2014 konnte der 34-jährige Wallone dieses Rennen gewinnen. Erfolgreicher war in der Vergangenheit einzig der Niederländer Jan Raas, der es von 1977 bis 1982 auf fünf Erfolge gebracht hatte.

Albasini, dem 36-Jährigen aus dem australischen Team Orica-Scott, setzte sich im Spurt der Verfolger um Rang 3 sicher durch. Souverän verwies er den Australier Nathan Haas, den Spanier José Joaquin Rojas und den Kolumbianer Sergio Henao auf die weiteren Plätze. Erstmals seit 2006 und Stefan Wesemann schaffte es wieder ein Schweizer aufs Podium im Amstel Gold Race, dessen Parcours gegenüber den letzten Jahren leicht verändert wurde. Das Ziel befand sich nicht mehr knapp zwei Kilometer, sondern fast 20 km vom Cauberg entfernt. (sda)


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