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Enttäuschung für Schweizer Springreiter

REITEN ⋅ Die Schweizer Springreiter enttäuschen zum Auftakt des 27. Mercedes-CSI in Zürich. Erstmals seit der Premiere 1988 erreicht kein Paar das Stechen im Grand Prix.

Elf helvetische Paare nahmen beim Longines Grand Prix, der Hauptprüfung des ersten Tages, vergebens Anlauf. Nahe am Nullfehler-Ritt waren einzig Pius Schwizer auf Armani the Gun CH und Werner Muff auf Pollendr. Schwizer, der sein Spitzenpferd Toulago schonte, riss am drittletzten Hindernis. Von den übrigen zehn Schweizer Paaren trat neben dem Vorjahres-Sieger Schwizer nur noch der Olympiasieger Steve Guerdat nicht mit dem Paradepferd an. Der Jurassier leistete sich mit Concetto Son zehn Strafpunkte.

Auch Martin Fuchs, im Vorjahr erfolgreichster Turnierreiter am CSI Zürich, blieb mit PSG Future klar unter den Erwartungen - er riss dreimal. Dabei hatte für den Bietenholzer der Tag noch verheissungsvoll begonnen. Der 22-Jährige gewann das Eröffnungsspringen auf Mighty de Riverland überlegen. Auch im Weltranglisten-Springen war er mit Piscou du Chêne ohne Abwurf geblieben und wurde Vierter.

Den Sieg im mit 100'000 Franken dotierten Longines Grand Prix sicherte sich Pénélope Leprevost (Fr) auf Flora de Marioposa vor dem Spanier Sergio Alvarez Moya auf Carlo. Die beiden Paare kamen als einzige ohne Fehler durch. Schwizer war als 15. der Bestklassierte des Heimteams. (Si)

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