Zumkehrs krönender Abschluss mit Final

BEACHVOLLEYBALL ⋅ Im Schweizer Halbfinal beim World-Tour Finalturnier in Toronto gewinnen Joana Heidrich/Nadine Zumkehr gegen Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré in drei Sätzen mit 14:21, 21:15, 15:10.

Aktualisiert: 
17.09.2016, 21:34

Schöner könnte die Beachvolleyball-Karriere von Nadine Zumkehr nicht zu Ende gehen. Die 31-jährige Bernerin steht zusammen mit ihrer Partnerin Joana Heidrich am Sonntag um 18.15 Uhr im Final des World Tour-Finalturniers in Toronto.

Im rein schweizerischen Halbfinal gelang Zumkehr/Heidrich gegen Isabelle Forrer/Anouk Vergé/Dépré in drei Sätzen die Revanche für den verlorenen Final an den Schweizer Meisterschaften in Bern.

"Mir fehlen die Worte und ich bin einfach nur dankbar", sagte Zumkehr, die mit ihrer 23-jährigen Partnerin nur dank einer Wildcard für das Finalturnier eingeladen worden war. "Und klar, wenn man in einem Final steht, will man auch Gold gewinnen."

Die Gegnerinnen sind die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst. Die Deutschen setzte sich in ihrem Halbfinal mit 21:19, 21:19 gegen die Brasilianerinnen Larissa/Talita durch. Wie man die Weltnummer 1 schlagen kann, bewiesen Heidrich/Zumkehr am vergangenen Donnerstag, als sie im Gruppenspiel mit 10:21, 21:16, 15:8 gewinnen konnten.

Ende Juli beim Major-Turnier in Klagenfurt gab es diese Partie schon einmal in einem Final. Die Schweizerinnen mussten sich damals in drei Sätzen geschlagen geben, kassierten aber mit 43'000 Dollar das höchste Karriere-Preisgeld.

Zumkehr wäre auch ein Final gegen die Brasilianerinnen Larissa/Talita willkommen gewesen, um sich für die denkwürdige Viertelfinal-Niederlage an den Olympischen Sommerspielen in Rio revanchieren zu können: "Einfach wird es so oder so nicht. Unser Ziel ist aber ganz klar der Sieg. Für mich ist es ein Privileg, meine Karriere so abschliessen zu können."

Rang 3 für Forrer/Vergé-Dépré

Im kleinen Final um Rang 3 siegten die Schweizer Meisterinnen Forrer/Vergé-Dépré gegen die favorisierten Larissa/Talita mit dem dritten Matchball 21:19, 21:18. In beiden Durchgängen lagen die Schweizerinnen zu Beginn mit vier Punkten im Hintertreffen. (sda)


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