New England gewinnt 49. Super Bowl

AMERICAN FOOTBALL ⋅ Die New England Patriots gewinnen erstmals seit zehn Jahren wieder die Super Bowl. Die Patriots besiegen in Glendale im Bundesstaat Arizona den Titelverteidiger Seattle Seahawks mit 28:24 (14:14).

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Was für die Europäer die Champions League ist, ist für die Amerikaner der Super Bowl: Das Finale der American Football League NFL ist ein Riesenspektakel. Mindestens gleich aufregend wie das Spiel ist jeweils das Drumherum. (Bilder: Keystone)

Für die Patriots ist es der vierte Titel der Vereinsgeschichte. Quarterback Tom Brady zog durch den Triumph mit Joe Montana und Teddy Bradshaw gleich, die bisher als einzige Spielmacher der NFL-Geschichte viermal die Super Bowl gewonnen hatten. Brady warf im Final der National Football League vier Touchdown-Pässe und wurde zum wertvollsten Spieler (MVP) der 49. Super Bowl gewählt.

Bis acht Minuten vor Spielende lagen die Patriots noch 14:24 zurück. Den beiden Wide Receivern Danny Amendola und Julian Edelmann gelang es jedoch, mit zwei Touchdowns die Partie noch zu drehen. Die Entscheidung fiel allerdings erst, als Patriots-Verteidiger Malcolm Butler 20 Sekunden vor Spielende einen Pass von Seahawks-Quarterback Russell Wilson direkt vor der eigenen Endzone abfangen konnte. (Si)


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