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Schweizer Biathleten treffen nicht

BIATHLON ⋅ Serafin Wiestner, Benjamin Weger und Selina Gasparin verspielen in der Verfolgung beim Weltcup in Presque Ile ihre gute Ausgangslage.

Die als Nummer 5 und 6 ins Rennen gestarteten Schweizer wurden im US-Bundesstaat Maine wegen einer schlechten Leistung im Schiessen nach hinten durchgereicht. Weger drehte bei klirrender Kälte sieben Strafrunden, gleichwohl wurde der Walliser noch 17.

Die klammen Finger erschwerten das Schiessen. Selbst die Top-Ten-Biathleten mussten zwei bis drei Fehlschüsse hinnehmen. Wiestner ging achtmal in die Strafrunde, allein fünfmal nach dem ersten Stehend-Anschlag. Als 27. klassierte sich der Bündner noch hinter Mario Dolder, der seinen 24. Rang aus dem Sprint halten konnte.

Derweil holte sich Weltcup-Leader Martin Fourcade mit 27 Jahren bereits seinen 44. Weltcupsieg und avancierte in der ewigen Bestenliste zur Nummer 2 hinter dem Norweger Ole Einar Björndalen. Der Franzose fing im letzten Schiessen den bis dahin souverän führenden Sprint-Sieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen noch ab.

Selina Gasparin traf liegend alle zehn Scheiben und schob sich vom sechsten Startplatz auf Position 4 vor. Stehend kam die Bündnerin, auch wegen des böig einsetzenden Windes, nicht zurecht. Die Schweizer Teamleaderin musste noch siebenmal in die Strafrunde und lief als 26. im Ziel ein. Die Weltcup-Leaderin Gabriela Soukalova machte mit ihrem 12. Weltcupsieg das Dutzend voll. Die Tschechin war nach ihrem Sieg am Vortag im Sprint als Erste gestartet. (sda)

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