Schweizer Curler spielen um EM-Bronze

CURLING ⋅ Die Schweizer Curler bleiben in Glasgow im EM-Halbfinal gegen Norwegen chancenlos. Das von Skip Peter De Cruz geführte Genfer Team verliert nach einem Fehlstart mit 4:7.

Aktualisiert: 
24.11.2016, 22:00
24. November 2016, 22:19

Nach der Niederlage gegen die von Thomas Ulsrud angeführten Norweger, die Weltmeister von 2014, bestreitet das Genfer Quartett mit Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz am Freitagabend (20.00 Uhr Schweizer Zeit) das Spiel um Bronze.

Gegner ist das russische Team um Skip Alexej Timofejew, das sich im anderen Halbfinal dem souveränen Round-Robin-Gewinner und Titelverteidiger Schweden (Skip Niklas Edin) 5:8 geschlagen geben musste. In der Vorrunde blieben die letztjährigen EM-Zweiten vom CC Genf gegen die unerfahrenen Russen mit 6:3 siegreich.

0:4 nach zwei Ends

Die Schweizer gerieten im Halbfinal sofort in Rücklage. Gleich im 1. End kassierten sie ein Dreierhaus. Nach einem weiteren End hiess es aus Sicht der letztjährigen EM-Zweiten gar 0:4. Von diesem Fehlstart sollten sich die Genfer trotz Steigerung nicht mehr erholen.

Nervenstärke bewies der auf der vierten Position spielende Benoît Schwarz bei seinem schwierigen letzten Stein im 5. End, den er wunschgemäss platzieren und somit ein Fünferhaus für die Norweger verhindern konnte.

Nach neun Ends gaben die früheren Junioren-Weltmeister des CC Genf auf. Sie warten damit in der Head-to-Head-Bilanz gegen die Norweger, die seit 2007 in unveränderter Formation spielen und zum zehnten Mal hintereinander eine EM-Medaille holen werden, nach vier Partien weiterhin auf den ersten Sieg. (sda)


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