Das letzte Schiessen missglückt

BIATHLON ⋅ Mario Dolder und Benjamin Weger, auf den Positionen 6 und 18 zur Verfolgung in Östersund gestartet, vergeben beim vierten und letzten Schiessen die mögliche Top-Ten-Klassierung.
Aktualisiert: 
03.12.2017, 16:12
03. Dezember 2017, 15:56

Weger kam als Achter zum letzten Mal in den Schiessstand. Der Walliser, in den letzten Wettkämpfen sehr treffsicher, liess gleich vier Scheiben stehen. Auch Dolder patzte nach ansprechendem Beginn. Nach dem letzten Stehend-Anschlag drehte der Baselbieter drei Strafrunden. Zum Schluss erhielten Dolder und Weger für die Positionen 27 und 31 nur noch ein paar Weltcuppunkte.

"Ich ging das vierte Schiessen ganz normal an, ich wollte nicht speziell etwas riskieren", betonte Weger. "Ich war mir in diesem Moment der sehr guten Ausgangslage auch gar nicht bewusst. Es hatte etwas Wind, aber ich ärgere mich natürlich sehr. Mit einer Null hätte ich um das Podest kämpfen können", fügte er an. Der Walliser war im Winter 2011/12 letztmals auf dem Treppchen gestanden.

Gleichwohl blickt das Schweizer Team auf einen geglückten Weltcup-Auftakt zurück. Vor einer Woche hatte die Mixed-Staffel mit einem 9. Rang das Olympia-Ticket gelöst, danach erfüllten auch Weger als Siebenter im Einzel, Lena Häcki und Dolder mit den Positionen 11 und 6 im Sprint die Vorgaben für die Einzelselektionen. Selina Gasparin deutete mit einem 16. Rang ihr Potenzial an.

Der Biathlon-Dominator Martin Fourcade feierte am Sonntag seinen 64. Weltcupsieg. Der Franzose verfehlte in der Verfolgung nur eine Scheibe. Dank seiner läuferischen Klasse wuchs der Vorsprung auf den Slowenen Jakov Fak auf über 40 Sekunden an. (sda)


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