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Das erste Gold geht nach Österreich

SKI ALPIN ⋅ Die erste Goldmedaille der 43. alpinen Ski-WM geht nach Österreich. Die Olympiasiegerin Anna Fenninger sichert sich in Beaver Creek auch den WM-Titel im Super-G. Die Schweizerinnen gehen leer aus.

Der Wind spielte einigen Fahrerinnen recht übel mit, aber am Ende standen die besten Fahrerinnen eben doch auf dem Podium. Anna Fenninger entschied ein enorm enges Rennen für sich. Mit Nummer 22 als letztgestartete der Top-Favoritinnen setzte sich die 25-jährige Salzburgerin um drei Hundertstelsekunden vor Tina Maze, die Weltmeisterin von 2013 in Schladming. Und auch Lindsey Vonn war nahe dran. Bei ihrer Heim-WM fehlten der Amerikanerin auch nur 0,15 Sekunden zu Gold. Immerhin rettete sie knapp vor der Österreicherin Cornelia Hütter noch Bronze. Somit stand zum siebenten Mal in Serie eine Amerikanerin auf dem Podest in einem WM-Super-G.

Anna Fenninger sicherte sich ihren dritten grossen Titel, nachdem sie 2011 in Garmisch WM-Gold in der Kombination gewonnen hatte und letztes Jahr in Sotschi Olympiasiegerin im Super-G geworden war. Im Weltcup blieb ihr in diesem Winter ein Sieg im Super-G versagt. Dreimal war sie Zweite, den Sieg hatte sie sich offensichtlich für den wichtigsten Tag aufgespart.

  • Tina Maze,  Anna Fenninger, Lindsey Vonn
  • Alpine Skiing World Championships 2015
  • Alpine Skiing World Championships 2015

Bei starkem Wind ist das erste Rennen der SKi WM in Vail durchgeführt worden. Weltmeisterin wurde die Österreicherin Anna Fenninger. Lara Gut wurde als beste Schweizerin 7.

Die Schweizerinnen konnte ihre vermeintlich beste Chance auf einen Medaillengewinn nicht nutzen. Die Tessinerin Lara Gut belegte letztlich Rang 7, was sie als Enttäuschung werten musste. Vor allem der grosse Zeitrückstand war ungewöhnlich für eine, die im November 2013 die WM-Hauptprobe auf derselben Piste noch so dominiert hatte. Um mehr als eine Sekunde blieb die 23-jährige Tessinerin hinter dem Bronzeplatz. Lara Gut verfiel wieder in ihren alten Fehler, indem sie die Tore zu stark andriftete.

Fabienne Suter war einmal mehr an grossen Titelkämpfen vom Pech verfolgt. Sie erwischte schon im obersten Streckenteil eine Windböe, weshalb sie den Untergrund kaum mehr erkennen konnte. Die Innerschweizerin, die an früheren Grossanlässen zwar schon viermal in den Top 5 klassiert war, eine Medaille aber immer verpasste, blieb so chancenlos und wurde in der Rangliste durchgereicht.

Fabienne Suter klassierte sich sogar noch hinter ihrer knapp 23-jährigen Teamkollegin Priska Nufer, die im Weltcup noch nie besser als 20. war. Die Obwaldnerin hielt sich als WM-Debütantin aber sehr beachtlich. Mit ihrem 15. Schlussrang durfte Priska Nufer als einzige Schweizerin zufrieden sein. (Si)

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