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Die Norweger als beste Kombinierer

SKI ALPIN ⋅ Mit einem unerwarteten Sieger geht in Wengen die Kombination zu Ende. Der Norweger Kjetil Jansrud triumphiert vor Landsmann Aksel Lund Svindal.

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  • FIS Alpine Ski World Cup - Super Combined
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Mit einem unerwarteten Sieger geht in Wengen die Kombination zu Ende. Der Norweger Kjetil Jansrud triumphiert vor Landsmann Aksel Lund Svindal.

Um vier Hundertstel setzte sich Jansrud im Slalom vor seinen Kollegen Svindal, der in der Abfahrt eine souveräne Bestzeit vorgelegt hatte. Jansrud eroberte sich seinen 12. Weltcupsieg, aber den ersten in der Kombination, in der er im Weltcup noch nie über Rang 11 hinaus gekommen war. Dass er jedoch als Kombinierer durchaus seine Qualitäten hat, bewies Jansrud schon letzten Winter an den Weltmeisterschaften in Beaver Creek, wo er hinter dem in Wengen abwesenden Marcel Hirscher die Silbermedaille errungen hatte.

Jansrud fuhr zwar den Schlussteil des Slaloms, der ab Silberhornsprung auf dem untersten Abschnitt der Abfahrtsstrecke stattfand und auch den Speedfahrern eine gute Chance liess, auf der letzten Rille. Mit akrobatischen Einlagen verhinderte der Norweger ein Ausscheiden. Kollege Svindal muss dagegen weiterhin auf einen ersten Sieg am Lauberhorn warten.

Der Engelberger Marc Gisin zeigte eine erstaunlich starke Slalomleistung, die ihm erstmals im Weltcup eine Platzierung in den Top 10 bescherte. Gisin, Zwölfter nach der Abfahrt, verbesserte sich in den 6. Schlussrang. Seine bisher besten Klassierungen waren 11. Ränge, die er in der Abfahrt schon dreimal - zuletzt in Santa Caterina - realisierte. In der Kombination war sein Bestwert ein 13. Platz gewesen.

Carlo Janka, letzten Winter Gewinner der Wengener Kombination, erreichte in der Abfahrt Platz 9. Im Slalom jedoch schied der Bündner auf dem Weg zu einer Top-Klassierung zu Beginn des Schlusshangs mit einem Einfädler aus.

Beat Feuz, der erstmals seit seinem Achillessehnenriss wieder angetreten war, landete in der Abfahrt nur sieben Hundertstel hinter Janka auf Position 10. Der Berner fuhr aber nur zu Trainingszwecken und trat nicht zum Slalom an. Die Abfahrt vom Samstag dürfte Feuz nach dem geglückten Test indes bestreiten. (sda)

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