Keine verdient mehr als die Shiffrin

PREISGELD-RANKING ⋅ Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin ist die Topverdienerin im Skizirkus. Sie hat deutlich mehr Preisgelder kassiert als der bestverdienende Mann, Marcel Hirscher. Die Schweizerin Lara Gut hat den Sprung aufs gemischte Preisgeld-Podest knapp verpasst.
20. März 2017, 14:28

Gold für Mikaela Shiffrin, Silber für Marcel Hirscher, Bronze für Ilka Stuhec: Diese Rangliste gab es bisher noch in keinem Skirennen. Dies, da Frauen und Männer auf der Rennpiste nicht gegeneinander antreten.

Auch das Preisgeld-Ranking des Internationalen Skiverbandes (FIS) wird getrennt nach Frauen und Männern publiziert. Der Quervergleich bietet aber Spannendes – so hauptsächlich die Erkenntnis, dass die Frauen im Skizirkus generell mehr Preisgelder erhalten als die Männer.

Topverdienerin unter den alpinen Skifahrerinnen und Skifahrern ist die Amerikanerin Mikaela Shiffrin - sie hat in der zu Ende gegangenen Saison 597'692 Franken erhalten. Auf Platz 2 folgt der Österreicher Marcel Hirscher, seine Leistungen wurden mit 528'979 Franken belohnt.

Die Plätze 3 und 4 belegen dann wieder Frauen: Preisgeld-Bronze geht an die Slowenin Ilka Stuhec (414'314 Franken). Mit Platz 4 begnügen muss sich die Tessinerin Lara Gut mit 310'418 Franken – Guts Saison nahm verletzungshalber allerdings ein vorzeitiges Ende.

Unter den Top 20 der gemischten Rangliste haben die Frauen die Oberhand - sie belegen 12 der 20 Top-Plätze. Mit 2,6 Millionen Franken haben auch die zehn Topverdienerinnen im Skizirkus mehr kassiert als ihre männlichen Pendants, die auf Preisgelder von insgesamt 2,2 Millionen Franken kommen.

(dwa)

  • LONGINES TRANSPONDER, MESSGERAET, SKI ALPIN, FIS SKI ALPIN WELTMEISTERSCHAFTEN,
  • Alpine Skiing World Cup Finals at Aspen
  • Alpine Skiing World Cup in Jeongseon

Eine überflügelt alle: Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat im zu Ende gegangenen Skiwinter das meiste Preisgeld gewonnen. Damit lässt sie sämtliche männlichen Kollegen hinter sich. Was auffällt: Die Frauen sind den Männern generell voraus, was das Preisgeld angeht - in den Top 20 finden sich zwölf Frauen und nur acht Männer.


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