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St. Moritz rüstet sich für WM 2017

VAIL ⋅ Am Dienstagabend haben die Organisatoren der nächsten alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz ins «House of Switzerland» in Vail eingeladen. Hugo Wetzel, der OK-Präsident der Titelkämpfe 2017 im Engadin, schürte Vorfreude.

Wetzel meinte, Vail/Beaver Creek habe in diesen Tagen die Messlatte hoch gelegt. Aber St. Moritz werde sein Bestes tun, um ebenfalls eine Top-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Mit seiner Delegation hat er seit Beginn der laufenden Weltmeisterschaften Eindrücke und Ideen gesammelt, die dem eigenen WM-Event in zwei Jahren zugute kommen sollen.

Franco Giovanoli, der Sportdirektor von «St. Moritz 2017», sagte, es gehe nicht darum, in Konkurrenz zu treten mit der aktuellen Veranstaltung in Vail/Beaver Creek. St. Moritz wolle etwas Anderes und Einzigartiges bieten. Dafür werde sehr hart gearbeitet. Eine Standortbestimmung wird auch das Weltcup-Finale im Frühling 2016 sein.

Andy Daly, der Bürgermeister von Vail, gab sich sehr bescheiden. Er sagte, seine Station existiere faktisch erst seit etwas mehr als 50 Jahren und könne von St. Moritz, das über wesentlich mehr Tradition im Wintersport verfüge, viel lernen.

Dem St. Moritzer Abend in Vail wohnten auch einige ehemalige Ski-Grössen bei. So waren etwa Franz Klammer, Hanni Wenzel oder Michaela Dorfmeister zu Gast. Diese Olympia-Goldgewinner/-innen verbindet, dass sie einst allesamt in St. Moritz WM-Titel feiern durften.

si

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